11.02.2013, 08:33

Brandenburg Warnstreiks im Nahverkehr treffen Tausende Fahrgäste

Am ersten Schultag nach den Ferien warteten Berufstätige und Schüler vergeblich auf Busse und Trams. Vor allem Ostbrandenburg war betroffen.

Ein Warnstreik im öffentlichen Personennahverkehr hat am Montagmorgen vor allem in Ostbrandenburg tausende von Fahrgästen betroffen. Am ersten Schultag nach den Ferien warteten auch viele Schülerinnen und Schüler vergebens an den Haltestellen auf Busse oder Straßenbahnen.

Bestreikt wurden bis 9 Uhr die Verkehrsbetriebe Brandenburg/Havel, Cottbus Verkehr GmbH, Neisseverkehr GmbH und die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mit Sitz in Schwedt.

Die Streikbeteiligung war nach Angaben des Verhandlungsführers der Gewerkschaft Ver.di, Jens Gröger, flächendeckend. Nach dem Ende des Ausstands kann es noch vereinzelt zu Verspätungen kommen.

Die Verhandlungen der Gewerkschaft mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Brandenburg (KAV) sollen am Donnerstag fortgesetzt werden. Trotz Warnstreiks in den vergangenen zwei Wochen hat es bisher laut Gröger kein neues Angebot der Arbeitgeber gegeben.

Ver.di fordert eine deutliche Anhebung der Bezahlung von etwa 3000 Beschäftigten. Die Arbeitgeber haben bisher bis Mitte 2015 insgesamt 9,8 Prozent Aufstockung angeboten.

(dpa/mim)
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