05.02.2013, 19:11

Brandenburg Drei Tote bei Unfällen im Berufsverkehr


Glatteis: Die Gefahr in Brandenburg ist laut dem Deutschen Wetterdienst noch nicht gebannt

Foto: Patrick Pleul / dpa

Glatteis: Die Gefahr in Brandenburg ist laut dem Deutschen Wetterdienst noch nicht gebannt Foto: Patrick Pleul / dpa

Wegen schwieriger Straßenverhältnisse hat es in Brandenburg mehrmals gekracht. Innerhalb weniger Stunden starben drei Menschen bei Unfällen.

Straßenglätte hat am Dienstagmorgen zu zahlreichen Verkehrsunfällen in Brandenburg geführt. Drei Menschen kamen ums Leben, wie das Polizeipräsidium in Potsdam mitteilte. Unklar war zunächst aber, ob die tödlichen Unfälle ebenfalls durch die Witterung bedingt waren.

Insgesamt registrierte die Polizei im ganzen Land von Mitternacht bis zum Vormittag 145 Verkehrsunfälle, davon 68 aufgrund von Glätte. 33 Menschen wurden verletzt. Im Havelland kam ein 28 Jahre alter Autofahrer in Nennhausen bei Rathenow aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und landete mit seinem Wagen im Straßengraben. Der Mann starb noch an der Unfallstelle.

Ebenfalls im Havelland geriet am Morgen eine 25-Jährige mit ihrem Auto in den Gegenverkehr. Auch sie starb noch an der Unfallstelle in Schönwalde-Glien unweit der Berliner Stadtgrenze. In Drebkau in der Nähe von Cottbus kam ein 56 Jahre alter Mann mit seinem Wagen aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Das Auto prallte gegen einen Baum. Der Mann starb wenig später.

Warnungen vor glatten Straßen auch für Berlin

Für Berlin hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Potsdam auch vor teils glatten Straßen gewarnt. Allerdings gab es in der Hauptstadt laut Polizei und Feuerwehr kein erhöhtes Unfallaufkommen. Der Wetterdienst erwartete am Dienstag im Tagesverlauf im Norden Brandenburgs einzelne kurze Gewitter, bei denen auch stürmische Böen möglich seien.

Teils kräftige Schneeschauer oder Schneeregen könnten vorübergehend erneut für glatte Straßen sorgen. Auch in der Nacht zum Mittwoch müsse bei leichtem Frost mit Schnee, überfrierender Nässe oder Reif und damit mit schwierigen Straßenverhältnissen gerechnet werden, hieß es.

(mm/dpa)
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