13.12.2012, 13:48

Wolfgang Neskovic Rechtsexperte tritt aus Linksfraktion im Bundestag aus


Der ehemalige Richter Wolfgang Neskovic (parteilos) löst sich nach Querelen von der Linksfraktion

Foto: Clemens Bilan / dapd

Der parteilose Wolfgang Neskovic hat bei der letzten Bundestagswahl ein Direktmandat in Brandenburg geholt. 2013 will er allein antreten.

Der Linken-Abgeordnete Wolfgang Neskovic verlässt aus Unzufriedenheit und nach internen Querelen mit sofortiger Wirkung die Linke-Fraktion. "Ich will zur Bundestagswahl 2013 erneut für den Deutschen Bundestag kandidieren, um mein 2009 gewonnenes Direktmandat zu verteidigen. Diesmal jedoch als unabhängiger Kandidat und nicht als Kandidat der Partei Die Linke", erklärte der Rechtsexperte am Donnerstag in Berlin.

Die Kandidatur als Unabhängiger sei unvereinbar mit einer gleichzeitigen Mitgliedschaft in der Linken-Fraktion. Er habe daher Fraktionschef Gregor Gysi seinen Austritt aus der Fraktion erklärt. Die Linke-Fraktion kam am Mittag zu einer Sondersitzung zusammen. Der ehemalige Richter vertritt im Bundestag das Direktmandat für den Wahlkreis Cottbus/Spree-Neiße.

(dpa/ap)
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