23.11.2012, 14:48

Brandenburg 500-Kilo-Bombe in Märkisch Buchholz entschärft

Foto: Bernd Settnik / dpa

Zwei Stunden benötigten die Experten, um den sowjetischen Sprengkörper mit zwei Zündern unschädlich zu machen.

Eine 500-Kilo-Fliegerbombe ist am Freitag im brandenburgischen Ort Märkisch Buchholz (Landkreis Dahme-Spreewald) entschärft worden.

Mitarbeiter des Kampfmittel-Beseitigungsdienstes konnten den sowjetischen Sprengkörper mit zwei Zündern aus dem Zweiten Weltkrieg in etwa zweistündiger Arbeit unschädlich machen, wie Amtsdirektor Thomas Koriath mitteilte. Zur Sicherheit war zuvor der gesamte Ort, in dem 800 Menschen wohnen, evakuiert worden.

Die meisten Einwohner waren während der Entschärfung auf Arbeit oder kamen bei Verwandten und Bekannten unter. Nur wenige nutzten die beiden bereitgestellten Notquartiere in Münchehofe und Halbe. Nach der Bombenentschärfung öffnete die Polizei wieder die gesperrten Zufahrtsstraßen nach Märkisch Buchholz, die Bundesstraße 179 und die Landstraße 74.

Der Sprengkörper war bei einer planmäßigen Suche neben der Bundesstraße am Ortsausgang entdeckt worden.

Brandenburg ist mit 400.000 Hektar Verdachtsflächen das Bundesland mit der stärksten Munitionsbelastung. Häufig werden 250 und 500 Kilogramm schwere Bomben mit Langzeitzündern gefunden, vor allem in Oranienburg bei Berlin.

(dpa/sei)
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