Berliner Ring
Unfall auf Berliner Ring - Bus stand auf rechter Fahrspur
Bei einem Verkehrsunfall auf der A10 sind ein Lastwagenfahrer und sein Beifahrer getötet worden. Auch Kinder wurden verletzt.
Nach dem Verkehrsunfall mit zwei Toten auf dem südlichen Berliner Ring gibt es erste Erkenntnisse zum Unglückshergang. Demnach hatte der 23 Jahre alte Fahrer eines Reisebusses mit polnischen Schülern aus Poznan in der Nacht zum Donnerstag auf dem rechten Fahrstreifen in Fahrtrichtung Hannover halten müssen.
Ein polnischer Laster habe das zu spät bemerkt und sei aufgefahren, berichtete eine Polizeisprecherin. Der Bus schleuderte gegen einen weiteren Lkw und landete in der Mittelleitplanke.
Der Fahrer und Beifahrer dieses polnischen Fahrzeugs starben, als ihr Laster mit einem weiteren Lastzug kollidierte. Mehrere Menschen erlitten bei dem Unglück zwischen Michendorf und Ferch (Kreis Potsdam-Mittelmark) zum Teil schwere Verletzungen.
Bis zum Mittag waren noch drei Kinder und zwei Erwachsene im Krankenhaus. Die genaue Zahl der bei dem Unglück verletzten Menschen, die zum Teil nur ambulant behandelt werden mussten, lag noch nicht vor. In dem Bus saßen 61 Menschen, darunter 54 Kinder. Die Schulkinder waren auf dem Weg nach London.
Kinder verbrachten Nacht in Beelitz
Die Nacht verbrachten die Kinder im Alter von etwa 14 Jahren im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Beelitz. Dort konnten sie sich von dem Schock erholen und wurden verpflegt. "Wir wollen Danke sagen, an alle die uns geholfen haben", sagte Betreuerin Alicja Przybilska.
Am Nachmittag sollten die letzten drei Schüler aus dem Krankenhaus entlassen werden. Dann will die Gruppe nach den Worten Przybilskas wieder nach Polen zurückkehren.
Die Aufräumarbeiten dauern voraussichtlich noch bis Donnerstagmittag. Der Verkehr Richtung Hannover wurde über die Raststätte Michendorf umgeleitet.



















