27.05.2012, 12:57

Kriminalität Brandenburgs CDU will Fußfessel für Fußball-Hooligans

Länder vereinbaren gemeinsame Fußfesselüberwachung

Foto: DPA

Länder vereinbaren gemeinsame Fußfesselüberwachung Foto: DPA

Angesichts der zunehmenden Gewalt in Fußballstadien, hat sich Brandenburgs CDU für die Einführung von Fußfesseln für Hooligans ausgesprochen.

Die CDU in Brandenburg plädiert für eine Änderung des Polizeirechts, damit Fußball-Hooligans eine elektronische Fußfessel bekommen können. Die Landtagsfraktion der Partei unterstützt damit einen Vorschlag des Generalbundesanwalts Harald Range. Nach den jüngsten Gewaltausbrüchen in Stadien hatte dieser sich für den möglichen Einsatz der Fußfesseln ausgesprochen.

Der CDU-Rechtspolitiker Danny Eichelbaum erklärte dazu am Sonntag: "Der Staat darf vor der zunehmenden Gewalt in Fußballstadien nicht kapitulieren." Platzverweise für Hooligans reichten nicht aus, sagte er. Die Anwendung der Fußfesseln sei möglich, allerdings müsse das Polizeigesetz dafür geändert werden.

Eichelbaum sprach sich auch für mehr Videoüberwachung in Stadien und schnellere Verfahren gegen gewalttätige Fußballrowdys aus. "Jeder Hooligan muss spüren, dass es Null-Toleranz für Gewalt in Fußballstadien gibt

(dapd/dpa/nbo)
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