Schulreform
Eltern demonstrieren gegen Grundschul-Schließung
Donnerstag, 12. März 2009 12:25Die Eltern der sportbetonten Grundschule im Taunusviertel wehren sich weiter gegen die Schließung der Schule. Grund für die Schließung ist angeblich die rückgängige Schülerzahl. Am Donnerstag ist eine Demonstration vor dem Schöneberger Rathaus geplant.
Eltern und Schüler in Lichtenrade kämpfen dafür, dass die sportbetonte Grundschule im Taunusviertel erhalten bleibt. Sie rufen für heute, 17 Uhr, zu einer Kundgebung vor dem Rathaus Schöneberg am John-F.-Kennedy-Platz auf. Die Grundschule gewährleiste Bildungsqualität, sportliche Aktivität und eine vertrauliche Atmosphäre, heißt es in dem Aufruf.
Tempelhof-Schönebergs Schulstadtrat Dieter Hapel (CDU) hat vor, die Schule zum Schuljahr 2010/2011 zu schließen. Die Kinder sollen an Grundschulen in der Umgebung weiter unterrichtet werden. Als Grund führt der Dezernent die rückläufigen Schülerzahlen im Bezirk an. Zurzeit beschäftigen sich mehrere Gremien mit der Zukunft der Grundschule im Taunusviertel. "Die Schulkonferenz hat sich gegen die Schließung ausgesprochen, ebenso der Bezirksschulbeirat", sagt Doris Dreissig-Jovanovic, die sich in einer Elterninitiative engagiert. Die Schule an der Wiesbadener Straße ist erst 1998 neu gebaut worden. Sie verfügt über eine große Turnhalle, einen Sportplatz und über eine Vielzahl von Spiel- und Sportgeräten.
Viele der 370 Schüler beteiligen sich an Sport-Arbeitsgemeinschaften und an Wettkämpfen. Nach Plänen des Schulstadtrates soll künftig die Elisabeth-Rotten-Sonderschule das Gebäude nutzen.saf
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