Fremdenfeindlichkeit

Busfahrer soll Frau mit Kopftuch beleidigt haben

In Spandau soll ein Busfahrer der BVG einer Frau mit Kopftuch den Zustieg verweigert und sie fremdenfeindlich beleidigt haben.

BVG-Bus (Symbolbild)

Foto: Sebastian Kahnert / picture alliance / dpa

BVG-Bus (Symbolbild)

Eine 26-Jährige hat Mittwochnacht bei der Polizei eine Beleidigung und versuchte Körperverletzung angezeigt. Sie habe gegen 23.20 Uhr an der Bushaltestelle Carl-Schurz-Straße gewartet und den Fahrer des Busses der Linie 137 gefragt, ob sie bereits in den noch wartenden Bus einsteigen dürfe.

Der Busfahrer soll daraufhin eine abfällige Handbewegung gemacht und ihr den Einstieg verweigert haben. Als sie daraufhin ihr Handy aus der Tasche holte, um den Fahrer und den Bus zu fotografieren, soll der Mann ausgestiegen sein und sie geschubst haben. Außerdem soll er sie beleidigt und eine abfällige Bemerkung über ihr Kopftuch gemacht haben. Die 26-Jährige blieb unverletzt.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung und wegen fremdenfeindlicher Beleidigung.

Einen weiteren Vorfall gab es im Märkischen Viertel: Hier musste die Polizei einen Mann aus einem BVG-Bus tragen, weil er einen Döner mit in das Gefährt genommen hatte.

Zur Startseite