Hunde in Berlin

Nach Giftfunden in Spandau - Suche nach Giftködern geplant

Ein sicherer Ort - im Wasser eines Brunnens wird wohl kein Köder ausliegen

Foto: Rainer Jensen / dpa

Ein sicherer Ort - im Wasser eines Brunnens wird wohl kein Köder ausliegen

Die Initiative „Giftköderalarm Berlin“ ruft zur Suchaktion rund um die Sportplätze am Askanierring auf. Dort lagen kürzlich Köder aus.

Die Suche soll am kommenden Sonnabend, den 8.8.2015 ab 14 Uhr auf und rund um die Sportplätze am Grüngürtel ab. Treffpunkt ist am Falkenhagener Tor Ecke Askanierring.

Der Grund: Am 22. Juli wurden in diesem Bereich etliche Köder ausgelegt und gefunden. "Am vergangenen Wochenende fand man erneut verdächtige Gegenstände", berichtete Thorsten Schatz. Er ist Spandauer CDU-Bezirksverordneter und Mitinitiator von Giftköderalarm Berlin.

Schatz weiter: "Wir warnen nun nicht nur vor für Hunde gefährliche Ecken, sondern wir suchen nun erstmalig ein Gelände auf weitere Gefahrenstellen ab. Wir bitten alle Hundefreunde, uns bei unserer Suche zu unterstützen."

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer werden gebeten, möglichst Warnwesten und Arbeitshandschuhe mitzubringen und ihr Kommen auf der Facebook-Seite von Giftköderalarm Berlin unter www.giftkoederalarm-berlin.de .

91 Warnungen vor Ködern von April bis Juni 2015

Der Spandauer CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner und der Spandauer CDU-Bezirksverordnete Thorsten Schatz haben die Initiative Giftköderalarm Berlin am 10. April 2015 gegründet. Seitdem informieren die beiden CDU-Politiker in den sozialen Netzwerken über gefundene Giftköder in Berlin. 91 Warnmeldungen mussten binnen der drei ersten Monate abgesetzt werden. Die beiden CDU-Politiker setzen sich für ein besseres Miteinander von Mensch und Hund ein und fordern vom Senat die Einrichtung eines amtlichen Giftköderatlasses für Berlin.

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