18.11.12

Zwei Verletzte

Mutmaßliche Geldeintreiber in Spandau niedergeschossen

In einem Berliner Internetcafé hat es eine Schießerei gegeben. Zwei Männer waren mit dem Inhaber des Geschäfts in Streit geraten.

Foto: Steffen Pletl
Schie§erei
Spurensuche: Die Polizei sicherte den Tatort in Berlin-Spandau, suchte nach Projektilen

Bei der Schießerei in einem Internetcafé in Berlin-Spandau könnte es sich nach Informationen von Morgenpost Online um Streitigkeiten im Schutzgelderpresser-Milieu handeln. Zwei Männer waren am Sonnabendabend durch Projektile erheblich verletzt. Sie mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatten die beiden Männer im Alter von 22 und 30 Jahren gegen 19.30 Uhr das Geschäft an der Pichelsdorfer Straße betreten. Schnell kam es zu einem lautstarken Streit mit dem 34 Jahre alten Geschäftsinhaber.

Zeugen hörten wenig später mehrere Schüsse und alarmierten per Mobiltelefon die Polizei. Als die Beamten wenig später eintrafen, nahmen sie die drei Tatbeteiligten fest.

Die mutmaßlichen Geldeintreiber erlitten Schussverletzungen an den Beinen, sie wurden in einem Rettungswagen der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. Der 34 Jahre alte Geschäftsmann blieb offenbar unverletzt.

Die Ermittler eines Fachkommissariats der Direktion 2 müssen jetzt unter anderem prüfen, wem die benutzte Waffe gehörte. Bislang sehe es einem Beamten zufolge danach aus, dass die beiden Männer Schutzgeld erpressen wollten und sich der Betreiber des Cafés mit seiner eigenen Waffe zur Wehr setzte. Möglich sei es aber auch, dass die mutmaßlichen Täter die Schusswaffe dabei hatten, um den Geschäftsmann zu bedrohen, es dem Opfer aber gelang, sie den mutmaßlichen Erpressern abzunehmen.

Quelle: mb
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