Arthrose

Stadtbärin Schnute geht's wieder besser

Stadtbärin Schnute leidet unter Arthrose. Ein neues Medikament hilft ihr. Es gebe keine Gefahr, dass sie eingeschläfert werde, so der Stadtrat.


Stadtbärin Schnute in ihrem Gehege am Köllnischen Park. Sie ist 34 Jahre alt

Stadtbärin Schnute in ihrem Gehege am Köllnischen Park. Sie ist 34 Jahre alt

Foto: dpa/Tim Brakemeier / pA/

Nach gesundheitlichen Problemen geht es Berlins betagter Stadtbärin Schnute wieder besser. Vor einigen Wochen habe sie neue Medikamente gegen ihre Arthrose bekommen, sagte Stadtrat Carsten Spallek (CDU) am Montag der Deutschen Presse-Agentur. "Seitdem hat sich ihr Zustand deutlich gebessert." Er widersprach Gerüchten, wonach die Bärin eingeschläfert werden soll. "Es gibt nach Einschätzung der Ärzte derzeit keinen Grund, sie einschläfern zu lassen", erklärte Spallek.

Er könne aber nicht ausschließen, dass das Tier eingeschläfert werden muss, wenn es sich quält und leidet. Dies könne in zwei Wochen, zwei Monaten oder auch erst in zwei Jahren der Fall sein. Momentan verhalte sich die 34-jährige Bärin altersgemäß.

Schnute lebt in einem Gehege im Köllnischen Park in Berlin-Mitte. Es wurde im August 1939 eröffnet. Seitdem lebten dort immer wieder Bären als lebendige Wappentiere.

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