15.12.12

Adventskranz

Büro von Finanzsenator Ulrich Nußbaum brennt aus

Böse Überraschung für den Berliner Finanzsenator: In seinen Büroräumen in Mitte hat es gebrannt. Ursache könnte ein Adventskranz sein.

Foto: dapd
Feuer in der Senatsverwaltung für Finanzen: Der Brand war schnell gelöscht, verletzt wurde niemand
Feuer in der Senatsverwaltung für Finanzen: Der Brand war schnell gelöscht, verletzt wurde niemand

Das Büro von Finanzsenator Ulrich Nußbaum ist ausgebrannt. Um die Mittagszeit war am Sonnabend in dem Gebäudekomplex der Senatsverwaltung für Finanzen an der Klosterstraße in Mitte ein Feuer ausgebrochen. Auf etwa 100 Quadratmetern haben die Flammen Mobiliar sowie zahlreiche Unterlagen und Akten vernichtet. Auch ein PC soll unbrauchbar sein.

"Das Büro kann nicht mehr genutzt werden. Der Senator wird ein neues Büro beziehen müssen", sagte die Sprecherin der Finanzveraltung am Nachmittag. Durch die Hitze sind mehrere Scheiben in dem ausgebauten Dachgeschoss geborsten. Verletzt wurde dabei niemand.

Kurz vor 14 Uhr hatten die Posten, die gegenüber der Finanzverwaltung die Botschaft der Niederlande bewachen, beobachtet, wie aus den Dachfenstern dicker Qualm aufstieg. Daraufhin alarmierten sie die Feuerwehr, die wenige Minuten später mit mehr als 30 Feuerwehrleuten an der Brandstelle eintraf.

Auch Finanzsenator Ulrich Nußbaum wurde umgehend über das Feuer in seinem Amtsitz informiert. Gegen 15 Uhr fuhr er mit einem Taxi an seinem Dienstgebäude vor und begutachtete den Schaden. Da war der Brand bereits gelöscht.

Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist noch unklar. Angaben, dass nicht gelöschte Kerzen auf einem Adventskranz die Ursache waren, bestätigten Feuerwehr und Verwaltungssprecherin nicht. Doch nicht nur die Brandursache beschäftigt das Fachkommissariat der Polizei.

Antwort müssen die Experten auch auf die Frage finden, warum die Brandmeldeanlage im Haus des Finanzsenators offenbar nicht richtig funktionierte und in der Zentrale der Feuerwehr kein Alarm ausgelöst wurde. Denn nur durch die Aufmerksamkeit des Wachpersonals vor der Botschaft und die schnelle Ankunft der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden.

Doch es liegt noch mehr im Argen: Ein Schild an der Eingangstür weist Besucher darauf hin, dass die Automatik defekt ist. Zudem ist die Tür bei einer Flucht nicht nach außen zu öffnen, sondern muss nach innen gezogen werden, was auch die Feuerwehr bei ihrem Einsatz irritierte.

Quelle: plet
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