Hier stoßen die Kulturen aufeinander. Doch meistens gelingt es, sie miteinander zu verflechten. Denn in Kreuzberg gehen die Menschen anders an den Alltag heran als sonst wo in Berlin – lässig und unerschütterlich. Sie wissen: Das Leben hat immer eine Alternative zu bieten.
Foto: Massimo Rodari
Schön und schräg trifft auf Multikulti: Die Oranienstraße, im Volksmund auch "O-Straße" genannt, ist ein besonders geschäftiges Kreuzberg. Hier leben Berliner aus der ganzen Welt.
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Das Denkmal auf dem Kreuzberg, 1821 von Karl Friedrich Schinkel geschaffen, ist eine der Touristenattraktionen Berlins. Von dort aus gibt es einen fantastischen Blick auf die ganze Stadt.
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Hier können sich Kinder austoben: Der 20 Hektar große Görlitzer Park wurde in den 80er-Jahren angelegt.
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Kreuzbergs renovierte Altbauten sind ein Traum. So wie diese sanierten Gründerzeitbauten an der Fidicinstraße. Teile des Viertels stehen unter Denkmalschutz.
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Besonders beliebt sind die Wohnungen, wenn ein Balkon dazugehört.
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Prominente wie TV-Produzentin und Autorin Beater Wedekind trifft man...
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... zum Beispiel in der Marheineke- Markthalle in Kreuzberg an.
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Sie wurde aufwendig renoviert. Rita Scheidner vom Fruchthaus Lorensen gefällt es.
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Auch das GSW-Hochhaus in der Rudi-Dutschke-Straße (ehemals Kochstraße) ist mit seinen Sonnenschutzlamellen vor den einzelnen Fenstern ein Blickfang. Sie schaffen ein Fassadenmosaik, wie es zumindest in Berlin einzigartig ist.
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Die Oberbaumbrücke verbindet Friedrichshain und Kreuzberg.
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Zwischen Südstern und Urbanstraße entwickelt sich behutsam ein neuer, begehrter Kiez. Manuela Sporbert und Jürgen Hammer vor ihrer Weinbar "Hammers" an der Körtestraße 20.
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Wer die Tür ins "Kissinski" (Gneisenaustr. 61) öffnet, der betritt eine andere Welt. Jutta Matthey hat in ihrem winzigen Laden ein kleines Paradies geschaffen. Kissen und mehr – "Kissinski" hat sie es genannt.
Kreuzberg um sieben Uhr morgens. In der Oranienstraße räumen die türkischen Gemüsehändler ihre Stände ein; einer poliert mit Hingabe seine Auberginen. Am Landwehrkanal traben die Fitnesshörigen ihre Strecke, einige ihren I-Pod, andere ihre Freisprechanlage im Ohr. Junge Mütter und Väter treten auf der Großbeerenstra&szl...