Zwischen Havel und Feldflur, alten Höfen und neuen Reihenhaussiedlungen lebt man in Gatow und Kladow. Die beiden Ortsteile im Westen haben sich als Dörfer behauptet. Daran konnten auch Tausende von Zuzüglern nichts ändern. Nicht zuletzt, weil engagierte Bürger ein wachsames Auge auf ihre Heimat haben.
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Wer ländlichen Charme liebt, der kann in Kladow und Gatow darin baden. 220 Hektar umfassen die vogelreichen Rieselfelder. Etwa auf das Dreifache summieren sich Feldflur, Wald und Heide, wo Berliner gerne radeln und laufen.
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Der Ortsteil Kladow wird im Norden vom Ortsteil Gatow, im Osten und Südosten von der Havel und im Westen und Südwesten vom Land Brandenburg begrenzt. Hier verlassen Fährgäste die Fähre von Wannsee am Kladower Hafen.
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Vor allem im Sommer sind die BVG-Schiffe gut ausgelastet, weil sie von vielen Ausflüglern genutzt werden.
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Im Kladower Hafen liegen auch viele Segelboote.
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Und man kann zum Strandbad Wannsee bicken.
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Idyllisch wohnen: eine der Villen an der Imchenallee.
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Bernd Vogt angelt gern auf dem Großglienicker See.
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Im Jahr 2000 wurde die "Ponyfarm Kladow" am Ritterfelddamm 78 eröffnet. Seitdem hat sich das Areal sehr stark erweitert. Hier die 19-jährige Juliane Rudeck mit ihrer Stute.
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Wenn die Alteingesessenen mal unter sich sein wollen, treffen sie sich zum Beispiel bei Inge Groß. Die 80-Jährige führt den Kladower Hof, an dessen verzierter Holztheke schon der Großvater und später die Mutter zapften.
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Seit dem Jahre 1978 befindet sich der Gutshof Gatow in den Händen der Familie Reinicke. Hier Bauer Uli Reinicke.
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Ein Ort für Veranstaltungen und Familienfeiern: das Gut Neukladow.
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Es ist auch ein Ort für Veranstaltungen und Familienfeiern.
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Blick von Gut Neukladow auf die Havel. Hier lässt es sich herrlich ausspannen.
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Die 35-jährige Tanja Hinze lebt gern in Kladow.
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Nahe an der Grenze zum Land Brandenburg finden sich noch Mauerreste.
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Spandaus Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz CDU) weiß, dass die Kladower und die Gatower ein engagiertes Völkchen sind.
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Wann genau die evangelische Dorfkirche Gatow errichtet wurde, bleibt im Dunklen der Geschichte. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass der Bau nach dem Kauf Gatows durch das Spandauer Nonnenkloster 1272 erfolgte.
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Jahrelang kämpfte ein Verein um den Wiederaufbau der Gatower Mühle. Jetzt gibt es sie wieder. Walter Mehlitz vom Förderverein kann bei Führungen die Geschichte der alten und der neuen Windmühle erzählen.
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Seinen Titel als "Wahrzeichen" des Ortes macht dem Bauwerk auf der 52 Meter hohen Anhöhe keiner streitig.
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1995 kaufte der Unternehmer und Kunstsammler Hartwig Piepenbrock die Villa Lemm (einst Residenz des britischen Stadtkommandanten). Er ließ sie sanieren und rettete sie so vor dem Verfall.
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Die militärische Nutzung der heutigen "General-Steinhoff-Kaserne" in Berlin-Gatow lässt sich gar bis zum Jahr 1752 zurück verfolgen.
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Das Luftwaffenmuseum der Bundeswehr befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes Berlin-Gatow. Im Mittelpunkt steht dabei Hangar 3 mit seiner Dauerausstellung zur Geschichte der Militärfliegerei in Deutschland von den Anfängen bis zur Gegenwart.
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Die vielen Ausstellungsstücke in Originalgröße sind beliebte Fotomotive.
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Wohnhäuser in einer Einfamilienhaus-Siedlung in Gatow.
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Blick in eine Grabreihe auf dem Islamischen Friedhof in Gatow. Die traditionelle Bestattung ist hier seit 1989 möglich.
Spätestens dort, wo Gatows Dorfkern endet, schlägt die Stimmung um. Alle
Anspannung verflüchtigt sich, als hätte der Wind über der Feldflur sie
mitgenommen. Oder die Ackerfurchen haben sie verschluckt, die mit
beruhigender Gradlinigkeit die Straße begleiten. Alle aus der Großstadt
mitgebrachten Ärgernisse – zwische...