Schweinegrippe
Spandauer Schule wird geschlossen
Montag, 9. November 2009 22:45 - Von Florentine AndersDie Zahl der an Schweinegrippe erkrankten Menschen ist in Berlin weiter gestiegen. Zu Beginn dieser Woche hatten sich 1246 Menschen seit Juni infiziert. Darunter auch etliche Kinder. So muss die Spandauer Grundschule an der Pulvermühle nun für eine Woche geschlossen werden.
Die Schweinegrippe breitet sich in Berlin weiter aus. Am Montag meldete die Gesundheitsverwaltung seit Juni insgesamt 1246 nachgewiesene Erkrankungen an dem neuen Virus. Ein Berliner ist bisher an der Schweinegrippe gestorben.
Die Spandauer Grundschule an der Pulvermühle musste jetzt für eine Woche geschlossen werden, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. „Insgesamt gab es bei 44 der 330 Schüler grippetypische Symptome wie Fieber und Gliederschmerzen“, sagt Martin Matz, Gesundheitsstadtrat von Spandau (SPD).
Veranstaltung abgesagt
Unsicherheit herrschte bei den Eltern der Metropolitan-Schule in Mitte. Nachdem in der vergangenen Woche zwei Kinder nachweislich an der neuen Grippe erkrankt waren, wollte die Schule zunächst die weitere Entwicklung abwarten. Dem Vernehmen nach sollen neun weitere Erkrankungen gemeldet worden sein. Die Schule wollte sich auf die Anfrage von Morgenpost Online nicht äußern.
Auch die nahe gelegene Cosmopolitan-School in Mitte meldete einen Fall von Schweinegrippe und sagte deshalb eine öffentliche Veranstaltung zum Jahrestag des Mauerfalls ab. Es handele sich dabei um eine rein vorbeugende Maßnahme, hieß es von der Schule. Die Eltern hätten ruhig auf die Information reagiert und würden ihre Kinder weiterhin zur Schule schicken. Die Schule stehe täglich in Kontakt mit dem Gesundheitsamt und melde alle auftretenden Erkrankungen. Generell werden Eltern an Schulen, in denen ein Fall von Schweinegrippe aufgetreten ist, aufgefordert, genau auf mögliche Grippesymptome bei ihren Kindern zu achten und diese umgehend zu melden.
An alle Schulen ging ein Rundschreiben der Bildungsverwaltung, dass Lehrer nicht bevorzugt geimpft werden. Sie müssten sich „wie jeder andere Bürger auch“ privat um einen Impftermin bei dem jeweiligen niedergelassenen Impfarzt bemühen.











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