Diskothek "Havanna"

Schüsse auf Türsteher in Schöneberg - Noch keine heiße Spur

Die Berliner Polizei tappt nach den Schüssen auf die zwei Türsteher der Diskothek "Havanna" in Schöneberg weiter im Dunkeln.

Zwei Projektile liegen, mit weißer Sprühfarbe markiert, auf der Straße vor dem "Havanna"

Zwei Projektile liegen, mit weißer Sprühfarbe markiert, auf der Straße vor dem "Havanna"

Foto: Thomas Peise

Knapp eine Woche nach Schüssen auf zwei Türsteher der Salsa-Diskothek "Havanna" in Berlin-Schöneberg hat die Polizei noch keine heiße Spur zu den Tätern. Neue und konkrete Hinweise gebe es derzeit nicht, sagte ein Sprecher am Freitag.

Unbekannte Täter hatten in der Nacht zum Sonntag aus einem Auto heraus auf die beiden Türsteher, die vor dem "Havanna"-Club standen, geschossen und sie an den Beinen verletzt.

Einer der Türsteher konnte nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen werden, der andere blieb zunächst dort. Das "Havanna" gibt es seit 1997. Es ist bekannt für Salsa- und Black-Music-Partys.

Gefahndet wird auch noch nach den Bankräubern, die am Dienstag einen Überfall in Frohnau im Norden Berlins verübt hatten. Die bewaffneten Räuber waren am Vormittag in die Bank am Ludolfinger Platz gestürmt. Sie brachen im Tresorraum mehrere Schließfächer auf. Ob zwei Autos, die am Dienstagabend unter der S-Bahnbrücke Tiergarten abbrannten, zu den Bankräubern gehörten, ist nach Polizeiangaben weiter unklar.

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