Bei Wittstock

Rind läuft wie Geisterfahrer auf die A19 und stirbt

Auf der Autobahn bei Wittstock haben ausgebüxte Rinder stundenlang den Verlehr behindert. Ein Rind ist dabei gegen ein Auto gerannt.

Die Jungtiere sollen am Donnerstag südlich von Röbel bei Zepkow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ausgebüxt sein

Die Jungtiere sollen am Donnerstag südlich von Röbel bei Zepkow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ausgebüxt sein

Foto: imago/imagebroker

Ausgebüxte Rinder haben den Verkehr auf der Autobahn 19 Rostock-Berlin bei Wittstock in Nordbrandenburg über Stunden behindert. Ein Rind ist dabei laut Polizei gestorben.

Wie ein Polizeisprecher am Freitag erklärte, kam es am Donnerstagabend trotz Sperre in Fahrtrichtung Berlin zu einem Unfall. Ein Tier habe sich nicht einfangen lassen, sei wie ein Geisterfahrer in Richtung Norden gelaufen, gegen ein Auto gerannt und dabei gestorben.

Der Fahrer blieb unverletzt, am Auto entstand rund 10.000 Euro Schaden. Die anderen drei Tiere konnten nach vier Stunden schließlich eingefangen werden.

Rinder durch Wölfe beunruhigt

Die Jungtiere sollen am Donnerstag südlich von Röbel bei Zepkow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ausgebüxt sein. Autofahrer hätten sie "auf dem Standstreifen der A19 Richtung Berlin gesehen", sagte der Sprecher. Was die Rinder zu der fast 20 Kilometer langen Flucht bewegte, sei unklar.

Bauernverbände hatten mehrfach davor gewarnt, dass Rinder oder Pferde durch Wölfe beunruhigt werden könnten. In der Region gibt es regelmäßig Wolfsbeobachtungen.

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