Gewalt in Berlin

Räuber bieten Mann Drogen an und stechen zu, als er ablehnt

Die Männer näherten sich dem Mann im Görlitzer Park, boten Drogen an. Die wollte er nicht. Da stachen sie zu.

Jemand hält Tütchen mit Drogen in der Hand (Archivbild)

Jemand hält Tütchen mit Drogen in der Hand (Archivbild)

Foto: Rundfunk Berlin-Brandenburg

Beamte der 31. Einsatzhundertschaft haben in der Nacht zu Freitag zwei Tatverdächtige in Kreuzberg festgenommen, die zuvor versucht hatten, einen Mann zu überfallen. Der 20-Jährige befand sich gegen 22.15 Uhr im Görlitzer Park und wurde dort von zwei Männern gefragt, ob er Drogen kaufen wolle.

Als er ablehnte und sein Handy in die Jackentasche steckte, packte einer der Männer ihn an seiner Jacke. Zugleich stach der zweite Räuber mit einem Messer nach dem jungen Mann. Da der 20-Jährige sich nach eigenen Aussagen weggedreht und auf die Knie hat fallen lassen, wurde er lediglich an der Hand leicht verletzt. Ihm gelang es, aus dem Park zu flüchten.

Herbeigerufenen Polizisten der Bereitschaftspolizei nahmen kurze Zeit später die beiden Tatverdächtigen im Alter von 23 und 30 Jahren im Park fest und überstellten sie einem Fachkommissariat der Kriminalpolizei. Der 20-Jährige erlitt bei dem Überfall eine Schnittverletzung an der Hand, die er zunächst nicht behandeln lassen wollte.

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