Heiligensee

Jäger erlegt Wildschwein - und trifft einen Anwohner

In Reinickendorf hat ein Jäger mit einem einzigen Geschoss ein Wildschwein getötet und einen 60-jährigen Mann verletzt.

Am Montagabend ist ein Nordberliner von einem Geschoss getroffen worden, dass offenbar zuvor bereits ein Wildschwein erlegt hatte.

Nach ersten Erkenntnissen hielt sich der 60 Jahre alter Anwohner gegen 21.30 Uhr an seiner Garage an der Heiligenseestraße in Berlin-Reinickendorf auf als er einen Schuss hörte. Unmittelbar darauf verspürte er einen Schmerz am linken Arm und fand zu seinen Füßen ein Projektil.

Der Mann alarmierte daraufhin sofort die Polizei. Die Beamten entdeckten auf einem etwa 300 Meter entfernten Hochstand einen 57 Jahre alten Jäger, der angab, gegen 21.30 Uhr auf ein Wildschwein geschossen zu haben. Das verendete Tier wurde in der Nähe entdeckt.

Der 60-Jährige erlitt einen Streifschuss und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, das er nach ambulanter Behandlung aber wieder verlassen konnte.

Gewehr, Munition, Jagdschein und Waffenbesitzkarte des Schützen wurden beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und versucht, den genauen Schussverlauf zu klären.

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