PS-Protze

Zu laut: Polizei stoppt und schleppt Autos auf Kudamm ab

Zunächst zogen die Beamten zwei Autofahrer aus dem Verkehr. Noch während der Kontrolle erwischten die Polizisten einen dritten Fahrer.

Die Berliner Polizei hat am Donnerstagnachmittag in der City West drei Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen. Aufgefallen waren den Polizisten ein Toyota und ein BMW aufgrund zu hoher Lautstärke.

Auf dem Kurfüstendamm an der Joachimsthaler Straße stoppten Zivilfahnder die Autos und nahmen sie unter die Lupe. Nach Angaben der Polizei stellten die Beamten vor Ort manipulierte Auspuffanlagen und andere nicht genehmigte Umbauten an den Fahrzeugen fest.

Es habe den Anschein nach eine so genannten Profilierungsfahrt gegeben, sagte ein Polizeisprecher der Berliner Morgenpost. "Mit einer richterlichen Anordnung wurden die Fahrzeuge beschlagnahmt." Auf zwei Abschleppwagen wurden sie abtransportiert.

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Weiterer PS-Protz während der Kontrolle

Noch während die Beamten mit den anderen Fahrzeugen und der Aufnahme der Personalien der Fahrer zu tun hatten, rollte ihnen noch mehr Arbeit vor die Füße.

Ebenfalls ins Visier der Fahnder geriet ein Jaguar Cabrio. Dabei war es weniger die Nobelkarosse die auffiel, es waren Fahrer und Beifahrer, die in der Frühlingssonne auf dem Boulevard ihre Runden drehten.

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Offenbar waren die beiden jungen Männer bereits am Mittwoch auf dem Kurfürstendamm mit dem Mietwagen unterwegs. Bei einer Kontrolle am Mittwoch stellte sich heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein hat und wohl aufgrund seiner Vergangenheit auch auf lange Zeit keinen machen werden kann. Am Donnerstag saß er aber auf dem Beifahrersitz, wollte aber aus nicht bekannten Gründen auch nicht kontrolliert werden.

Als die Beamten das offene Fahrzeug stoppten, sprang er heraus und flüchtete in den U-Bahnhof Kurfürstendamm. Dort konnte der 23-Jährige von der Polizei festgenommen werden.

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