Großeinsatz

17 Verletzte nach Gas-Alarm im Ullsteinhaus

Großeinsatz der Berliner Feuerwehr: In einem Teilgebäude des Ullsteinhauses ist am Nachmittag Kohlenmonoxid ausgetreten.

17 Personen wurden durch die Feuerwehr in verschiedene Krankenhäuser gebracht

17 Personen wurden durch die Feuerwehr in verschiedene Krankenhäuser gebracht

Foto: Foto: ABIX / ABIX

Zu einem Nebengebäude des Ullsteinhauses in Tempelhof wurde gegen 13 Uhr ein Krankenwagen angefordert, weil eine Person über starke Übelkeit und heftige Kopfschmerzen klagte. Beim Eintreffen stellten die Rettungskräfte fest, dass dort eine erhöhe Kohlenmonoxid-Konzentration vorlag.

Es wurden daraufhin zahlreiche weitere Rettungskräfte nachalarmiert und der Gebäudeteil evakuiert. Dort fand eine Veranstaltung einer freikirchlichen Vereinigung statt. Nach Angaben der Feuerwehr hielten sich dort ungefähr 100 Menschen auf.

Schnell wuchs die Zahl der Teilnehmer, die ebenfalls über Beschwerden klagten, auf 17 Betroffene an. Sie wurden zunächst vor Ort behandelt und dann zur weiteren Behandlung in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Insgesamt fünf Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Es wurde davon ausgegangen, dass die meisten von ihnen die Kliniken noch am Abend wieder verlassen können.

Schornsteinfeger prüft Heizungsanlage

Die Feuerwehr belüftete das Gebäude mit Druckluftgeräten, um das giftige Kohlenmonoxid zu vertreiben. Außerdem machten sich die Helfer auf die Suche nach der Quelle des Kohlenmonoxids. Die Feuerwehr war mit etwa 50 Kräften im Einsatz. Die Ullsteinstraße war Richtung Neukölln gesperrt.

Auslöser des Kohlenmonoxid-Austritts könnte nach ersten Untersuchungen die Heizungsanlage des Gebäudes sein, die kürzlich neu eingebaut worden ist. Der zuständige Bezirks-Schornsteinfeger wurde eingeschaltet und hat noch am Sonntagnachmittag mit der Begutachtung des Gebäudes und der Heizungsanlage begonnen.

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