Berlin-Kreuzberg

Rangeleien bei Demonstration gegen Zwangsräumungen

Bei einer Demonstration in Kreuzberg ist es zu Ausschreitungen gekommen. Mehrere Teilnehmer warfen mit Feuerwerkskörpern.

Während einer Demonstration ist es am Sonnabendnachmittag in Kreuzberg zu einigen Rangeleien zwischen Teilnehmern und Polizisten gekommen. Der Aufzug, der unter dem Motto, "Zwangsräumung verhindern-HG/M99 bleibt" stand, setzte sich gegen 14.20 Uhr mit ca. 500 Personen am Heinrichplatz in Bewegung. Einige Demonstrationen an der Spitze des Zuges hatten sich vermummt.

In der Folge wuchs die Teilnehmerzahl auf bis zu 1200 Personen an. Nach etwa einer Stunde versuchten 300 Teilnehmer, die zugewiesene Strecke an der Skalitzer Straße zu verlassen. Das wurde von den Polizisten durch Zurückdrängen der Demonstranten verhindert. Daraufhin warfen einige Teilnehmer mit Pyrotechnik. Ebenfalls soll aus der Menge heraus ein Stein in Richtung der Polizisten geworfen worden sein.

Gegen 16.15 Uhr erreichte der Zug den festgelegten Endpunkt an der Köpenicker Ecke Skalitzer Straße. Nach dem Ende der veranstaltung löste sich die Demonstration schnell auf. In dieser Phase nahmen Polizisten etwa zwölf Tatverdächtige vorläufig fest. Dabei wurden sechs Beamte leicht verletzt. Die Personen stehen im Verdacht, Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzungen, Beleidigungen und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz begangen zu haben. Alle Personen wurden nach den erfolgten polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

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