Berlin-Tegel

Schwer verletzte Frau an S-Bahngleisen gefunden

Ein Lokführer hat eine Frau mit Kopf- und Beinverletzungen an den S-Bahn-Gleisen in Tegel entdeckt. Die S25 verkehrte zeitweise nicht.

Eine verletzte 23-Jährige ist am Gleisbett der Berliner S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Tegel und Heiligensee gefunden worden. Nach Angaben der Bundespolizei entdeckte ein Triebwagenführer der Berliner S-Bahn gegen 8.15 Uhr die Frau an der Strecke. Er verständigte sofort den Zugführer einer entgegenkommenden Bahn, der eine Notbremsung einleitete und rechtzeitig zum Stehen kam. Während der Rettungsarbeiten und Spurensicherung durch die Polizei war die Strecke bis 9.28 Uhr gesperrt.

Die 23 Jahre alte Frau erlitt vorwiegend Kopfverletzungen und Verletzungen an den Beinen. Sie kam in ein Krankenhaus und wurde dort sofort operiert.

Wie es zu dem Unfall kam, ist zurzeit noch nicht geklärt. Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei gibt es bislang keine Hinweise von anderen S-Bahnfahrern, dass die Frau sich vor ihrem Auffinden im Bereich der Gleise aufgehalten habe. Auch ist nicht bekannt, von welchem Zug sie erfasst worden sein könnte. Von den Zugführern hat niemand einen Zusammenprall bemerkt.

Die Polizei schließt auch nicht aus, dass die 23-Jährige im Straßenverkehr verunglückte und sich dann schwer verletzt zur S-Bahn geschleppt hatte.

Der Verkehr der Linie S25 war für etwa eineinhalb Stunden unterbrochen, Ersatzbusse wurden eingesetzt. Mittlerweile fahren die Bahnen wieder, es kann noch zu Verspätungen kommen.

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