Mitte
BVG-Zugführer von Laser geblendet
Unbekannte haben am Montag einen Zugführer der Berliner U-Bahnlinie U5 mit einem Laserpointer geblendet. Als der Mann mit seinem Zug gegen 13 Uhr in die Station Samariterstraße in Mitte einfuhr, habe er plötzlich nichts mehr sehen können, berichtete eine Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG. Der Fahrer konnte den Zug anhalten, wegen der Augenreizung aber nicht weiterfahren. Er kam in ein Krankenhaus.
Der oder die Täter entkamen unerkannt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr und wertet Videobilder aus dem Bahnhof aus. "Einen Zugführer, der nichts mehr sehen kann, will niemand erleben", sagte die BVG-Sprecherin. "Das ist kein Dummer-Jungen-Streich."
Ähnliche Vorfälle gab es jüngst öfters. In der Vergangenheit wurden auch Piloten sowie Auto- und Busfahrer immer wieder mit Laserpointern geblendet. Erst Mitte Januar war ein 27-Jähriger, der eine Polizeistreife mit einem Laserpointer angegriffen hatte, wegen Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu einer achtmonatigen Haftstraße auf Bewährung verurteilt worden.
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