Treptow-Köpenick

Brennende Zigarette führt zu Brand in Flüchtlingsunterkunft

In Niederschöneweide brennt es in einem Zimmer in einem Flüchtlingsheim. Ein Mann kommt mit Rauchvergiftung in eine Klinik. Schuld war wohl ein Raucher.

Foto: ABIX

Am frühen Sonntagmorgen ist ein Zimmer eines Ausländerwohnheimes in Niederschöneweide komplett ausgebrannt. Ein Mann wurde von der Feuerwehr mit dem Verdacht auf eine schwere Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

"Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann bei dem Brand Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden. Ursache des Brandes war aller Wahrscheinlichkeit nach eine brennende Zigarette", hieß es am Sonntagnachmittag seitens der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales.

Gegen 3.45 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Wohnheim an der Köpenicker Landstraße 280 alarmiert. In der Alarmmeldung hieß es, ein Zimmer stehe in Vollbrand. Das Zimmer befindet sich in der ersten Etage des zweigeschossigen Hauses.

Bewohner des Heimes hatten einen Mann bereits aus dem brennenden Zimmer gezogen und im Treppenhaus des Gebäudes in die Obhut der Einsatzkräfte übergeben. Das Brandopfer wurde dann mit einem Bergetuch aus dem Gebäude gebracht.

Nach Angaben eines Mitarbeiters der Einsatzzentrale der Feuerwehr hatten sich ungefähr 60 Bewohner zu diesem Zeitpunkt bereits in Sicherheit gebracht. Die Bewohner die lediglich mit Bademänteln und Schlafanzügen bekleidet waren, kamen in Gemeinschaftszimmern in anderen Gebäuden unter.

Die Feuerwehr, die mit vier Staffeln angerückt war, konnte den Einsatz wenige Minuten nach 5 Uhr am Sonntagmorgen beenden.

Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers übernommen.

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