Friedrichshain
Polizist bei Demonstration verletzt
Bei einer linken Demonstration in Berlin ist am Sonnabend ein Beamter leicht verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich rund 300 Menschen für den Erhalt eines besetzten Hauses in Friedrichshain eingesetzt. Die Kundgebung startete gegen 18.30 Uhr am Heinrichplatz und zog Richtung Liebigstraße. Insgesamt sei es "prinzipiell ruhig" geblieben. Gegen Ende hätten Teilnehmer allerdings ein bengalisches Feuer angezündet. Bei dem Versuch, das Feuer zu löschen, seien die Polizisten von den Demonstranten attackiert worden. Ein Beamter erlitt dabei leichte Blessuren, blieb aber im Dienst. Festnahmen gab es keine. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Am Donnerstagabend waren Bewohner, Politiker und die beiden Hauseigentümer zu Beratungen über die Zukunft des besetzten Hauses in der Liebigstraße zusammengekommen. Die Partei Die Linke hatte am Freitag die Eigentümer zu "ernsthaften Verhandlungen" über den Verkauf des Hauses an die Bewohner und Besetzer aufgefordert.
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