24.02.13

Köln

Polizei nimmt 88 Berliner Union-Ultras fest

Am Rande des Zweitligaspiels des 1. FC Köln gegen den 1. FC Union Berlin (2:0) sind 88 Union-Ultras in Gewahrsam genommen. Ihnen droht ein Verfahren wegen Landfriedensbruchs. Das bestätigte der Kölner Polizeisprecher Andreas Frische am Sonntag und korrigierte Angaben vom Vortag, als von 70 Festnahmen die Rede war.

Die Union-Anhänger sollen vor dem Anpfiff in der Nähe der Südkurve der Kölner Fans die Türen von zwei Fanbussen aus Berlin entriegelt und sich teilweise vermummt mit Kölner Ultras geprügelt haben. Es habe eine wilde Schlägerei gegeben, bei der auch Mobiliar eines Imbissstandes verwendet und in Mitleidenschaft gezogen worden sei.

Daraufhin habe die Polizei berittene Beamte, Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt. Ein Polizist soll einen Nasenbeinbruch erlitten haben. Die Berliner Ultras seien eingeschlossen, in Gewahrsam genommen und nach Spielende wieder entlassen worden. Nach Auswertung des Videomaterials könnte es laut Frische auch Anzeigen gegen Kölner Ultras geben.

Einen weiteren Vorfall mit Union-Fans gab es in der ersten Halbzeit, als Gästezuschauer den Block wechseln wollten. Als sie von Ordnungskräften zurückgedrängt wurden, habe es einen verletzten Ordner und einen verletzten Polizisten gegeben. Dies bestätigte ein Kölner Vereinssprecher. Union lagen nach Aussage von Vereinssprecher Christian Arbeit am Sonntagvormittag noch keine genauen Kenntnisse vor. Erst danach sei eine Stellungnahme des Clubs zu erwarten.

Quelle: dpa/tj
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