20.01.2013, 12:47

Mitte Wilde Verfolgungsjagd durch Mitte – Autofahrer rast über Gehwege

Die Polizei hat sich am späten Sonnabendabend eine wilde Verfolgungsjagd mit einem Autofahrer geliefert.

Zunächst hatten zwei Polizisten einer Funkstreife zwei Männer beobachtet, die in der Spandauer Straße aus einem Haus ranten, in einen VW Polo stiegen und in Richtung Spandauer fuhren. Die Beamten folgten ihnen. An der Kreuzung zur Anna-Louisa-Karsch-Straße hielt der Fahrer an einer roten Ampel. Als er wieder losfahren wollte, würgte er den Motor ab und brauchte offenbar mehrere Anläufe, um ihn zu starten.

Daraufhin fuhr er in die Burgstraße, die allerdings eine Einbahnstraße ist - und zwar in die Gegenrichtung. Der Fahrer bemerkte das und wollte zunächst wenden. Als ihm das misslang, fuhr er einfach die Straße in falscher Richtung weiter. Daraufhin wollten die Polizisten den Mann stoppen.

Der Mann ignorierte die Beamten jedoch, und als diese Blaulicht und Martinshorn einschalteten, gab er Gas. Über die Neue Promenade ging die Fahrt zum Hackeschen Markt, wo er mit unverminderter Geschwindigkeit auf dem Gehweg weiterfuhr und mehrere Passanten gefährdete. Die Flucht endete in der Großen Präsidentenstraße, wo das Auto zwischen einem Laternenmast und einer Hauswand steckenblieb.

Bevor die Polizisten den Wagen erreicht hatten, war der Fahrer schon über das Beifahrerfenster aus dem Auto geklettert und geflohen. Die Beamten nahmen die Personalien der drei Mitfahrer auf, die zu dem Fahrer keine Angaben machten. Bei dem Auto handelte es sich um einen Mietwagen. Verletzt wurde niemand.

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