17.11.2012, 18:06

Mitte 200 Menschen protestieren gegen NPD-Aufmarsch

Rund 200 Demonstranten haben in Berlin gegen eine Kundgebung der rechtsextremen NPD am Brandenburger Tor protestiert. Sie empfingen am späten Samstagnachmittag die etwa 15 NPD-Anhänger am Platz des 18. März mit Pfiffen und Sprechchören. Die NPD war mit einem Lastwagen gekommen auf dem "Heimat bewahren – Einwanderung stoppen" stand.

Den Ort der Kundgebung hatte die NPD nicht zufällig gewählt. Auf der anderen der Seite des Brandenburger Tors kampiert seit Wochen eine Gruppe von Flüchtlingen, um für bessere Lebensbedingungen für Asylbewerber in Deutschland zu kämpfen. Ein Großaufgebot der Polizei trennte NPD-Anhänger und Gegendemonstranten. Die Proteste gegen die Kundgebung der Rechtsextremen sollte am Abend in Tegel fortgesetzt werden, wie der Berliner Piraten-Politiker Oliver Höfinghoff sagte.

Bereits am Dienstag hatten knapp ein Dutzend Mitglieder der rechtspopulistischen Bürgerbewegung "Pro Deutschland" an der selben Stelle demonstriert.

(dapd/sei)
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