16.11.12

Berlin

Polizei geht gegen betrügerische Spendensammler vor

Die Berliner Polizei geht seit Montag verstärkt gegen betrügerische Spendensammler und Taschendiebe vor. Beamte der Ermittlungsgruppe "Klemmbrett" sind dabei verstärkt in der City West und City ost unterwegs. Grund ist, dass dort laut Polizei seit einiger Zeit Personen mit einer fitkiven Sammelliste auf einem Klemmbrett auftauchen. Sie sprechen vorrangig Touristen an, um eine Spende für eine nicht existierende gemeinnützige Einrichtung zu bringen. Während die Opfer abgelenkt sind, werden sie dann von Taschendieben bestohlen oder zahlen eine Spende, die die Betrüger einstecken.

Allein in den ersten vier Tagen des Schwerpunkteinsatzes haben die Beamten 27 Menschen überprüft, 25 Platzverweise ausgesprochen, neun Tatverdächtige erkennungsdienstlich behandelt und insgesamt 20 Aufenthaltsverbotsverfügungen ausgehändigt. Darin wird den Betroffenen verboten, solche Orte, wo sie schon einschlägig in Erscheinung getreten waren, für eine bestimmte Dauer weiterhin aufzusuchen. Von den Maßnahmen waren auch zwei Kinder betroffen.

Die Schwerpunkteinsätze sollen zunächst bis in die Weihnachtszeit fortgesetzt werden.

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