09.11.12

Zehlendorf

Seeadler stirbt vermutlich nach Bleivergiftung

Erneut ist ein Seeadler vermutlich an einer Bleivergiftung durch Jagdmunition verendet. Das achtjährige Adlerweibchen, das in Mecklenburg-Vorpommern gefunden wurde, verendete am Donnerstag in der Tierklinik der Freien Universität Berlin, teilte der Naturschutzbund (Nabu) am Freitag mit.

Die Tierärzte stellten im Blut eine Bleikonzentration fest, die dreimal so hoch war wie eine tödliche Dosis. Naturschützer vermuten, dass der Greifvogel die Reste eines Wildtieres gefressen hat, das mit Blei erlegt wurde. Beringt wurde der tote Seeadler als Küken in Berlin. Die Berliner Landesforsten haben Bleimunition inzwischen verboten.

Quelle: dpa/nbo
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