Umzug geplatzt
Rupert Everett will kein Brandenburger werden
Donnerstag, 5. November 2009 18:49Erst wollte er zu Freunden in der Uckermark nach Templin ziehen. Doch nun hat Filmstar Rupert Everett seine Pläne erst einmal auf Eis gelegt. In seiner neuen Autobiografie soll Deutschland jedoch eine größere Rolle spielen.

Hollywoodstar Rupert Everett (“Die Hochzeit meines besten Freundes“) wird nun doch kein Brandenburger. Er werde erst einmal nicht in die Kleinstadt Templin in der Uckermark ziehen, sagte Everett am Donnerstag.
Derzeit sei er so viel wie möglich in London und kümmere sich um seinen Vater, der im hohen Alter sei, sagte der 50-Jährige. „Ich will jetzt viel bei meiner Familie sein.“ Daher seien die Pläne für einen Zweitwohnsitz in Deutschland erst einmal ad acta gelegt.
Am Donnerstagabend stand eine Lesung aus der deutschen Übersetzung von Everetts Autobiografie „Rote Teppiche und andere Bananenschalen“ in Berlin auf dem Programm. Lakonisch erzählt er darin von Drogen, Sex und Rock'n'Roll in der Glamourwelt von Hollywood und der Filmindustrie in Europa.
Everett (“Ernst sein ist alles“) ist eigenen Angaben zufolge regelmäßig in Berlin und Brandenburg. In der Autobiografie des vielgereisten Schauspielers kommt Deutschland als Schauplatz allerdings nicht vor. „Das wären einfach zu viele Orte geworden“, sagte er. Er arbeite derzeit an einem zweiten autobiografischen Band. „Da sind Berlin und Deutschland dann drin.“dpa/mim























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