Die Grüne Woche läuft auf Hochtouren. Sie informiert und unterhält täglich zehntausende Besucher. Morgenpost Online hält Sie auf dem Laufenden.
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In der Länderhalle Brandenburg präsentiert Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) DIE lokale Spezialität: Spreewälder Gurken. Fachkundig assistiert das Gurkenkönigspaar.
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In der Länderhalle von Sachsen-Anhalt begrüßt man Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) freundlich mit einem Wurststrauß. Das ist doch mal was anderes.
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Kinder gewinnen der Grünen Woche oft mehr ab als ihre Eltern. Kein Wunder, bei dem Service ...
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Die Hauptattraktion für Kinder: der Ferkelstall.
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Nicht mehr ganz so süß: das fressende Rind.
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Hierher zieht es eher erwachsene Besucher - an die Stände mit den Lebensmitteln.
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Die Grüne Woche ist eine kulinarische Messe.
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Durchschnittlich fast 100 Euro gibt der Besucher hier pro Besuch aus.
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Ungarn ist Partnerland dieser Grünen Woche. Hierher kommt besonders leckere Salami.
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Die Kehrseite des Vergnügens - man schiebt sich mit den Massen durch die Hallen.
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Für Kinder ist die Grüne Woche in Berlin ein Paradies. Wo sonst kann man so viele Tiere streicheln?
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Ist der Traktor groooß! Welches Kind möchte den nicht einmal gerne ausprobieren...
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Der Salami-Urwald stammt aus Italien und ist ganz schön lecker.
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Der italienische Schinken wird direkt von der Keule geschnitten - hauchdünn versteht sich.
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Welches Berliner Großstadtkind hat schon einmal ein Schwein so nah gesehen?
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Frau Antje (in der Mitte mit Hut) ist kaum noch zu sehen, so begehrt sind ihre Käsehäppchen bei den Besuchern der Grünen Woche.
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Die arme Antje.
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Schön ist es mal wieder auf der Grünen Woche. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und Berlins Regierender Bürgermeister, Klaus Wowereit, verstehen sich bei einem Gläschen offenbar bombig.
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Nun aber auf zum Käse.
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Käse schließt bekanntlich den Magen.
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Aber erst mal dran riechen.
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Nach so viel Wein versteht sich Klaus Wowereit offenbar blendend mit dieser ungarischen Messehostess. Ungarn ist das Partnerland der 75. Grünen Woche.
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Dem Regierenden Bürgermeister schmeckt es.
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Der Bundeslandwirtschaftsministerin auch.
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Der Rucksack passt farblich sehr schön zur Grünen Woche.
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Hier zeigt die Ministerin, dass sie auch mit der Bratpfanne umgehen kann.
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Tierestreicheln auf der Grünen Woche. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner besucht die Heimtiermesse.
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Die Tiere sind alljährlich die Hauptattraktion bei der Grünen Woche.
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Wenn der Funkturm grün leuchtet, ist in Berlin Grüne Woche.
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Zu Besuch im Erlebnisbauernhof der Grünen Woche: das Deutsche Fleckvieh.
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Die Stallplätze auf der Grünen Woche werden akribisch sauber gehalten.
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So unsanft werden die Tiere schön gemacht. Mit einer Kerze ...
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... sengt ein Arbeiter das Euter einer Kuh glatt.
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Noch eine Kuh. Als Deko auf die Wand gemalt.
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Auch moderne Melktechnik kommt bei der Grünen Woche zum Einsatz.
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Auch alte Berufe stellen sich bei der Grünen Woche vor. Ein Schmied im historischen Kostüm bei der Arbeit.
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Zwei Bäcker, wie sie früher einmal aussahen.
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Brot backen war einmal Handarbeit.
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Ein Bauer im historischen Kostüm
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Auch die Bundesländer präsentieren sich bei der Grünen Woche: Hier der Stand von Brandenburg.
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Der Stand von Mecklenburg-Vorpommern im Aufbau.
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Der Stand von Thüringen.
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Auch der Stand von Sachsen war kurz vor Beginn der Messe noch nicht ganz fertig.
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Diese Bio-Negerküsse Grabower Süßwaren GmbH werden bei der Günen Woche präsentiert.
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Auf dem Erlebnisbauernhof wird ein fast echtes Getreidefeld aufgebaut.
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In der Halle der Niederlande entsteht ein Blumenfeld.
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Die Niederlande wagen den Versuch, holländische Kunst und holländische Gartenkultur in Einklang zu bringen.
Aigner erwartet Sparkurs auch für Agrarressort
Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) rechnet wegen der Milliardenlöcher
im Bundeshaushalt auch für ihr Ressort mit einem Sparkurs. Die dringend
notwendige Haushaltskonsolidierung mache künftig intelligente Lösungen
notwendig, sagte Aigner am Donnerstag laut Redetext. Mit Fördermitteln
allein lasse sich die Politik für ländliche Gebiete nicht gestalten. Bei
Gesetzesentscheidungen werde sie auf eine angemessene Berücksichtigung der
Interessen ländlicher Gebiete achten: „Ich kann da durchaus auch eine
unbequeme Ressortkollegin sein.“
Nicht alle Kaninchen vermehren sich zügellos
Ein Kaninchen ist zur gefährdeten Nutztierrasse 2010 erklärt worden. Das
Meißener Widder-Kaninchen sei von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und
gefährdeter Haustierrassen dazu ernannt worden, heißt es im
Grüne-Woche-Bericht. In Deutschland seien aktuell noch 550 Tiere
registriert. Die Gesellschaft habe eine „rote Liste“ gefährdeter Rassen
erstellt, von denen es mehr als 100 in Deutschland gebe. Laut Bericht sind
ebenfalls extrem gefährdet die Rassen Limpurger (Rind) und das bunte
Bentheimer Schwein.
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Wenn das Wunschhaustier zu nerven beginnt
Für viele Kinder steht ein Haustier ganz oben auf der Wunschliste. Wenn es
dann angeschafft wurde, ergeben sich oft Fragen zu richtigen Haltung, Pflege
und Ernährung. Auf der Grünen Woche bietet die Tierärzte-Kammer Berlin für
Kinder ein „Heimtier- Diplom“, heißt es im Messebericht. Schwerpunkt sei die
artgerechte Haltung von Nagetieren wie Ratten, Hamster oder auch
Meerschweinchen. Die Kinder müssten zwölf Fragen beantworten. An welchem
Körperteil sollte man Degus (Rattenart) nicht festhalten, oder was ist die
Besonderheit der Zähne bei Nagern?
KARTE: Der Hallenplan der Grünen Woche 2010
Freudiges Ereignis auf der Grünen Woche
Ein auf der Grünen Woche geborenes Karakul-Lamm kehrt mit dem Namen „Pelle“
aus Berlin zurück. Das Böckchen erhielt in der Tierhalle von der
Nordfriesischen Lammkönigin Kristin Carstensen den Namen, heißt es im
Messebericht. Die Schafrasse stamme aus Usbekistan. Karakul-Schafe seien
Steppentiere.
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Die Grüne Woche 2010 in Zahlen