Fashion Week
Alek Wek sorgt sich um ihre Heimat Sudan
Alek Wek ist einer der ganz großen Stars auf der Berliner Fashion Week. Doch zwischen all dem Glamour um sie herum hat sie nicht vergessen, wo sie herkommt. Und so sorgte sie sich direkt vor der Präsentation von Anja Gockel um die Wahlen in ihrem Heimatland Sudan.
Von Cordula Schmitz
Man merkt den Unterschied zu den üblichen "Models" sofort. Alek Wek ist wirklich ein Vollprofi, auf dem Laufsteg und auch daneben. Vor der Show für Anja Gockel sitzt sie im Backstage–Bereich, lässt sich in aller Ruhe von Boris Entrup (tuschen, tuschen, tuschen) schminken und beantwortet gleichzeitig geduldig alle Fragen der Journalisten.
Allerdings nicht nur zu der tragbaren Mode von Anja Gockel, sondern auch zur politischen Lage in ihrem Heimatland Sudan. Sie sei gespannt auf das Ergebnis der Wahlen, die im Sudan anstehen. Ihre größte Sorge sei, dass sie nicht frei und gerecht ablaufen würden. "Ich interessiere mich nicht für die Politik, ich interessiere mich nur für die Rechte der Menschen in meinem Land. Ich bin nicht die erste Generation, die unter den Gegebenheiten leiden muss. Schon mein Vater und meine Mutter hatten mit den schwierigen Umständen zu kämpfen. Das muss einfach ein Ende haben", so sprudelt es nur so aus ihr heraus.
Wek ist dünn, sehr dünn. Das tut ihrer Energie aber keinen Abbruch, auf den ersten Blick mag sie keine Schönheit im klassischen Sinne sein, aber ihre Augen faszinieren sofort, saugen sich regelrecht am Betrachter fest. Bei ihrem Auftritt für Anja Gockel gibt es ganz klar sofort Szenenapplaus als die Schöne den Laufsteg betritt.
Für den Designer gibt sie immer alles, egal ob man sich persönlich kennt oder nicht. Gockel hat sich in dieser Saison vor allem die Tragbarkeit und Bequemlichkeit ihrer Mode verschrieben. Bequem bedeutet aber nicht zwangsläufig Jogging-Hose, sondern locker fallende Stoffe, einfach gebunden. Farblich dominiert Rot, kombiniert mit Grau und Schwarz. Am Ende der Show dann noch einmal ein Auftritt von Alek Wek im weißen Hosenanzug für die Braut und gewagtem Kopfschmuck.
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei MORGENPOST ONLINE.
Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in der Netiquette.
blog comments powered by Disqus
-
22:53Berlin: Bande schleust illegale Einwanderer über Mitfahrze...
-
21:56Geldwäsche: Vatikan schmeißt Bank-Chef Gotti Tedeschi raus
-
21:05Mindestlohn: Berliner Abgeordnetenhaus beschließt neues Vergabe...
- 1. ifo-Index Griechenland-Krise schickte deutsche Wirtschaft auf Talfahrt
- 2. Drogeriekette Berggruen macht Schlecker-Mitarbeitern Hoffnung
- 3. Hochzeit in Berlin Bushido und Anna-Maria Lagerblom haben geheiratet
- 4. Schuldenkrise Keine Annäherung zwischen Merkel und Hollande
- 5. Attacke im Bahnhof Mordkommission sucht den Schläger vom Alexanderplatz














