Protestaktion
Berliner Busfahrer wehren sich gegen Gewalt
Donnerstag, 30. Oktober 2008 09:06 - Von Thomas Fülling und Stefan SchulzUm gegen die vermehrten Angriffe im öffentlichen Nahverkehr zu demonstrieren, legen Busfahrer in der kommenden Woche währen der Fahrt "Protest-Stopps" ein. Indessen startet in Spandau ein Präventionsprojekt: Dort soll eine von drei Jugendlichen und einem Polizisten gebildete Streife in Bussen mitfahren. Auf Volksfesten des Bezirks hatte das Modell bereits großen Erfolg: Die Zahl der Gewalttaten sank auf Null.

Die Kontroverse über die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr Berlins spitzt sich weiter zu. Der Betriebsrat der Berlin Transport GmbH (BT) hat die rund 1500 bei der BVG-Tochter beschäftigten Busfahrer dazu aufgerufen, mit Warnstopps gegen die wachsende Zahl brutaler Übergriffe auf Mitarbeiter und Fahrgäste zu protestieren.
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