Nach Berliner Justizirrtum
Unschuldig Verurteilte muss wieder vor Gericht
Freitag, 12. September 2008 17:27Mehr als zwei Jahre saß eine Berlinerin unschuldig in Haft. Verdächtigt, ihren kranken Vater ermordet zu haben. Im April wurde sie von den Vorwürfen freigesprochen. Doch nun muss die Arzthelferin wieder vor Gericht erscheinen. Ein ehemaliger Nachbar hat sie auf Schadenersatz verklagt.
Sie steht erneut vor Gericht: Arzthelferin Monika de Montgazon, die 888 Tage
unschuldig im Gefängnis verbringen musste, weil ihr vorgeworfen wurde, ihren
Vater aus Habgier bei lebendigem Leib in dessen Haus im Neuköllner Uhuweg
verbrannt zu haben. Im April dieses Jahres hob ein Moabiter Schwurgericht
ihre Verurteilung wegen Mordes a...

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