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Nach Berliner Justizirrtum

Unschuldig Verurteilte muss wieder vor Gericht

Mehr als zwei Jahre saß eine Berlinerin unschuldig in Haft. Verdächtigt, ihren kranken Vater ermordet zu haben. Im April wurde sie von den Vorwürfen freigesprochen. Doch nun muss die Arzthelferin wieder vor Gericht erscheinen. Ein ehemaliger Nachbar hat sie auf Schadenersatz verklagt.

Sie steht erneut vor Gericht: Arzthelferin Monika de Montgazon, die 888 Tage unschuldig im Gefängnis verbringen musste, weil ihr vorgeworfen wurde, ihren Vater aus Habgier bei lebendigem Leib in dessen Haus im Neuköllner Uhuweg verbrannt zu haben. Im April dieses Jahres hob ein Moabiter Schwurgericht ihre Verurteilung wegen Mordes a...

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