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Mediaspree

Gegner der O2-Arena erhalten Demoverbot

Am Mittwoch soll Berlins neue Veranstaltungshalle, die 02 World in Friedrichshain, in Betrieb genommen werden. Doch der Protest rund um dieses und andere Projekte im Rahmen der Planung für die Mediaspree reißt nicht ab. Nun erhielten die Gegner ein Demonstrationsverbot.

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Spreeufer
Foto: dpa-Zentralbild
Das Spreeufer in den Berliner Bezirken Friedrichshain (Osten, links) und Kreuzberg (Westen). Derzeit gibt es noch sehr viele Freiflächen in der Region.

Bei der Eröffnung der Berliner O2-Arena am kommenden Mittwoch am 10. September sollen die Gegner des Projekts nicht vor der neuen Multifunktionsarena demonstrieren dürfen. Die Polizei habe den Demonstranten verboten, unmittelbar vor die große Halle zu ziehen, teilten die „Spreepiratßinnen“ am Sonntag als Initiatoren des Protestzugs mit. Als neuer Endpunkt sei der Rummelsburger Platz vorgeschlagen worden, der etwa 300 Meter von der Arena entfernt liegt.

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Eine Polizeisprecherin sagte am Sonntag, wegen der Eröffnungsfeierlichkeiten sei der Platz vor der Halle bereits belegt. Deshalb habe man den Anmeldern vorgeschlagen, den Protestmarsch bereits 300 Meter vor der Arena am Rummelsburger Platz zu beenden. Dieser Platz inmitten der Brachfläche des ehemaligen Mauerstreifens sei aber „nicht akzeptabel“, beklagten die Veranstalter. „Wir lassen uns nicht in die Bauwüste verbannen, sondern wollen dahin, wo die Menschen sind.“

Die neue Mehrzweckhalle am Ostbahnhof in Friedrichshain, die bei Sport- und Showveranstaltungen bis zu 17.000 Besuchern Platz bietet, soll am Mittwoch feierlich eröffnet werden. Metallica und Herbert Grönemeyer werden dann am Freitag und Samstag die ersten Konzerte geben, ehe der deutsche Eishockey-Meister Eisbären Berlin am Sonntag seine Premiere in der neuen Arena feiert. Die Gegner des Projekts beklagen jedoch, die Halle verspreche hohe Profite für die Betreiber, sei aber eine „Katastrophe“ für die Anwohner. Ihnen drohten ein massiver Durchgangsverkehr und steigende Mieten.

Internet

www.kreuzberg-info.de/pirati dpa/hed

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