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Analyse des Berlin-Auftritts

Obamas Rede war langweilig, aber trotzdem gut

Thomas Greven vom John-F.-Kennedy-Institut analysiert für Morgenpost Online den Auftritt von Barack Obama in Berlin. Sein Verdikt: langweilig, anbiedernd, sprachlich nicht brillant, aber starke Bilder. Die Rede werde dem Präsidentschaftsbewerber der Demokraten nützen – bei einer Wählergruppe, die bislang Republikaner wählt.

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Barack Obama
Foto: AP
Mehr als 200.000 Berliner waren am 24. Juli 2008 zur Siegessäule gekommen, um Barack Obamas Rede zu hören. Offenbar hat er sie wie die meisten Deutschen überzeugt.

Schwacher Inhalt, starke Bilder – so fasste Thomas Greven, Gastprofessor am John-F.-Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin, die Rede Barack Obamas unmittelbar danach zusammen. „Es war ein Ritt über den Bodensee, ging aber inhaltlich wenig über die erwarteten Plattitüden hinaus“, sagte der Politikwissenschaf...

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