Er riß dem Diktator den Kopf ab - Frank L., Ex-Polizist, zerstörte die bei Madame Tussauds in Berlin ausgestellte Hitler-Wachsfigur. Zahlen aber muss er für den Schaden nicht. Denn Frank L. ist Sozialhilfeempfänger - und damit unpfändbar.
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In Berlin hat Madame Tussauds die inzwischen reparierte Hitler-Wachsfigur wieder aufgestellt. Das Abbild Hitlers sitzt in einer Art "Führerbunker" und ist mit Glas geschützt.
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Ein Schild untersagt das Berühren der Figur - und auch Fotos sind verboten.
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So wurde die Hitler-Figur gezeigt, bevor sie beschädigt wurde.
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Nach der Reparatur (r.) sitzt Hitler nun mit deutlich zerzausterem Haar und gelockerter Krawatte in der Ausstellung.
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Ursprünglich war die Hitler-Figur ein Stück entfernt von den Besuchern hinter einem Schreibtisch platziert.
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Dann riss ein Mann der Figur den Kopf ab. Anschließend stand der Schreibtisch noch da, doch die Figur wurde weggeräumt.
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Nur fünf Minuten nach der Tat war die Polizei am Ort.
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Polizeisprecher Bernhard Schodrowski gab der wartenden Presse Auskunft über den Angriff auf die Figur.
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Den Besuchern blieb indes nichts weiter, als die Requisiten anzuschauen...
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...und den leeren Tisch zu filmen, so schnell war die Figur weggeräumt.
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Die riesige Karte von Europa hing weiter an der Wand, auch wenn kein Bezugspunkt mehr da war.
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Auch ein Wachmann stand noch bereit - obwohl die Figur bereits entfernt worden war.
Der Anschlag auf die Hitler-Wachsfigur im Berliner Wachsfigurenkabinett von
Madame Tussauds bleibt womöglich ohne finanzielle Folgen für den Täter.
Frank L., der die Puppe vorsätzlich zerstört hatte, sagte dem
Nachrichtenmagazin „Focus“, bei ihm sei nichts zu holen, weil er Sozialhilfe
empfange.
Die Berliner Ju...