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60 Jahre Luftbrücke

Wie die Sowjetunion Berlin als Geisel nahm

Am 24. Juni 1948 machte die Sowjetunion die Sektorengrenzen dicht - Berlin war eine Insel, ohne Strom, ohne Zugverbindungen, ohne Warenverkehr von außen. Wenige Tage später startete die Luftbrücke. Berlin wurde aus der Luft versorgt, elf Monate lang.

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Luftbrücke Tempelhof
Foto: picture alliance / akg images /
Die UdSSR blockiert nach der Währungsreform in den Westsektoren im April 1948 sämtliche Güter- und Landwege von und nach Berlin. Nur die drei Luftkorridore nach den Westzonen stehen noch offen. Der freie Teil Berlins ist eine Insel. Am 26. Juni 1948 beginnt daher die größte zivile Flughilfsaktion der Weltgeschichte: die Berliner Luftbrücke.

Kann man eine Stadt als Geisel nehmen? Natürlich – davon zeugen unzählige Belagerungen in der Weltgeschichte. Aber dass man auch eine dreiviertel Stadt in Geiselhaft nehmen könnte, vermochte sich niemand vorzustellen. Bis zum 24. Juni 1948, dem Beginn der elfmonatigen Blockade West-Berlins. In der Nacht zu jenem Donnerstag vor...

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