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60 Jahre Luftbrücke
Wie die Sowjetunion Berlin als Geisel nahm
Donnerstag, 7. Mai 2009 11:17Am 24. Juni 1948 machte die Sowjetunion die Sektorengrenzen dicht - Berlin war eine Insel, ohne Strom, ohne Zugverbindungen, ohne Warenverkehr von außen. Wenige Tage später startete die Luftbrücke. Berlin wurde aus der Luft versorgt, elf Monate lang.
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Foto: picture alliance / akg images /
Die UdSSR blockiert nach der Währungsreform in den Westsektoren im April 1948 sämtliche Güter- und Landwege von und nach Berlin. Nur die drei Luftkorridore nach den Westzonen stehen noch offen. Der freie Teil Berlins ist eine Insel. Am 26. Juni 1948 beginnt daher die größte zivile Flughilfsaktion der Weltgeschichte: die Berliner Luftbrücke.
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Foto: picture-alliance / dpa
Am 10. Juli 1951 wurde das Luftbrücken-Denkmal im Beisein von Tausenden von Berlinern als Dank für die Hilfe und als Erinnerung an die Opfer während der Berlin-Blockade eingeweiht. Berlins Regierender Bürgermeister Ernst Reuter nannte das Denkmal ein Zeichen des Friedens und der Zusammenarbeit freier Völker.
Kann man eine Stadt als Geisel nehmen? Natürlich – davon zeugen unzählige
Belagerungen in der Weltgeschichte. Aber dass man auch eine dreiviertel
Stadt in Geiselhaft nehmen könnte, vermochte sich niemand vorzustellen. Bis
zum 24. Juni 1948, dem Beginn der elfmonatigen Blockade West-Berlins. In der
Nacht zu jenem Donnerstag vor...


























































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