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Die besten Tipps fürs Wochenende in Berlin

Post-sowjetisches Kabarett, Marsch für die Wissenschaft und ein wiederauferstandener Neunziger-Star: Das geht in den kommenden Tagen.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Wie kann man dem grauen Wochenende ein paar Farbtupfer verleihen? Zum Beispiel mit einem Besuch bei Alexander Iskin. Der Newcomer der Kunstszene ist Erfinder des "Interrealismus", bei der er verschiedene Wirklichkeiten vermischt und auf Leinwand bannt. Unter dem Titel "Apple Sauce in Paradise" stellt der Berliner Künstler in der Sexauer Gallery in Weißensee seine Werke aus. Los geht es um 18 Uhr in der Streustraße 90.

"Berlin, ick liebe dir!", heißt es am Abend in Mitte. Unter der künstlerischen Leitung von Natalya Netselya wird im Admiralspalast die spannende und turbulente Entwicklung der Hauptstadt nacherzählt – "vom kleinen Dorf an der Spree zur modernen Metropole". Dabei geht es unter anderem um schillernde Persönlichkeiten wie Eisbär Knut, Marlene Dietrich oder Harald Juhnke. Freitag ab 20 Uhr, Friedrichstraße 101 – 102.

Im Sisyphos bittet das "Kabaret Kalashnikov" zum Tanz. Die Veranstalter versprechen "wodkaseeligen Pathos, grosse schmachtende Gefühle, wundervoll überzogene Erotik und die raue Leidenschaftlichkeit der russischen Seele und ihre Musik". Heraus kommt ein Misch-Masch aus Burlesque-Show, Table-Dance, Artistik und weiteren Showeinlagen mit postsowjetischem Touch. Wer danach noch kann, darf zur Aftershow-Party bleiben – bis Montag. Einlass am Freitag ab 19 Uhr, Hauptstraße 15 in Friedrichshain

Die Älteren werden sich an ihn erinnern: An DJ Bobo. Ja, die Konfettikanone des Neunziger-Trashs ist zurück. Am Samstag macht er in der Mercedes-Benz-Arena in Friedrichshain Station. Mystorial heißt seine Tour zum 25-jährigen Bühnenjubiläum. Also, rein in Buffalos, Adidas-Aufreißerhosen und Jeansjacken! Los geht's um 20 Uhr, Mercedes-Platz 1.

Wer vorher noch ein wenig Brainfood zu sich nehmen will, dem sei der March for Science ans Herz gelegt. Die Initiatoren der Demonstration in Mitte wollen sich für die Wertschätzung von Wissenschaft stark machen – immerhin eine tragende Säule der Gesellschaft. In Zeiten von Verschwörungstheorien, Leugnung des Klimawandels und grassierender Wissenschaftsfeindlichkeit ein wichtiges Anliegen. Treffpunkt ist an der Humboldt-Universität, Unter den Linden 6. Samstag ab 13 Uhr geht's los, als Redner sind unter anderem Oberbürgermeister Michael Müller, Ranga Yogeshwar und Jutta Allmendinger eingeplant. Mehr Infos gibt es hier.

Garage und Grime: Die rustikalen Sound-Exportschlager aus dem Vereinigten Königreich stehen am Samstag in der Burg Schnabel auf dem Programm. Sir Spyro & Grandmixxer drehen ab 20 Uhr die Platten. Unterstützt werden sie dabei von Kolleginnen wie Diana Bo$$, Chix und Luke Isaac. Schleusenufer 3, Kreuzberg.

Die Schweden Josefin Öhrn + The Liberation kommen mit ihrem zweiten Album Mirage am Sonntag in die Kantine am Berghain. "Ausufernde, hypnotisierende Jams, mal tribalistisch-psychedelisch, mal elektronisch ausgelegt", heißt es im Ankündigungstext. Überprüfen lässt sich dies ab 19 Uhr Am Wriezener Bahnhof in Friedrichshain. Wer danach noch kann: Ihr wisst ja, wo es ins Hauptgebäude geht.

Schönes Wochenende!

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