Fernbus attackiert

"Flixbus" auf Kreuzung in Berlin angegriffen

Ein Polizist und mehrere Passanten rangen den Flüchtenden zu Boden und konnten ihn schließlich festsetzen.

Foto: Morris Pudwell

Dramatische Szenen auf der Kreuzung Neue Kantstraße und Messedamm direkt am Zentralen Omnisbusbahnhof: Ein Mann greift einen gerade auf der Kreuzung haltenden Fernbus mit einem Stein an, tritt gegen den Bus, schlägt mehrfach dagegen und versucht, die Scheibenwischer vom Fahrzeug abzureißen. Außerdem schlägt er mit dem Stein Scheinwerfer an dem Bus ein. Ein zufällig in einem Streifenwagen vorbeikommender Polizist bemerkt die Gewalttat des aggressiven Mannes, springt aus seinem Auto, um ihn festzunehmen - doch der Täter läuft in den fließenden Verkehr, springt auf der Kreuzung umher, rennt vor dem Polizisten davon, ruft mehrfach "Probier es doch!" und macht herausfordernde Gesten.

Erst mit der Unterstützung einer Sicherheitskraft eines privaten Wachschutzes und eines Passanten gelingt es dem Polizeibeamten schließlich, den Mann zu Boden zu bringen, ihn festzuhalten und festzunehmen, teilte die Polizei der Berliner Morgenpost mit. Da der Mann heftigen Widerstand leistete und um sich schlug, habe der Polizist Pfefferspray einsetzen müssen.

Nach Informationen der Berliner Morgenpost handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen Mann ohne festen Wohnsitz. Er wurde zunächst auf die Gefangenensammelstelle gebracht, später aber wieder entlassen.

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