Online-Dating

Pussychecker? Was beim Online-Dating gar nicht geht

Nach der Körbchengröße fragen oder sich seltsame Namen geben - beim Onlinedating machen viele Fehler. Eine Berlinerin gibt Nachhilfe.

"Ich weiß auch nicht, warum ich nicht ankomme" - Julia Kühne schon. Sie berät Online-Flirtende.

"Ich weiß auch nicht, warum ich nicht ankomme" - Julia Kühne schon. Sie berät Online-Flirtende.

"Kein Wunder, dass da keine Frau anklickt": Fotos mit muskelbepacktem Oberkörper aus dem Fitness-Studio oder Bilder von Männergesichtern, an denen Hunde schlabbern - "das geht gar nicht", weiß Julia Kühne.

Die 29-Jährige peppt den Online-Auftritt von Leuten auf, die auf Partnersuche sind. Bisher hätten nur Männer Rat gesucht. "Ich weiß auch nicht, warum ich nicht ankomme", werde oft gefragt.

Es werde viel falsch gemacht, sagt Kühne, die ihren Freund selbst über ein Dating-Portal gefunden hat. Wer als Nutzername Pussychecker angibt oder als Hobbys Videospiele - müsse sich über ausbleibende Anfragen nicht wundern. Denn es werde signalisiert, dass man sich selbst genug ist, weiß Kühne, die für das Optimieren der Online-Profile zusammen mit einer Freundin die Mini-Firma "notice me" gegründet hat.

Fünf Jahre habe einer der Einsamen online nach einer Freundin gesucht, aber nie jemanden getroffen, so die "Profilerin". Doch ihm konnte nun geholfen werden. Wer das Komfortangebot für 49,99 Euro wählt, bekommt auch ein Handbuch mit Tipps fürs gute Benehmen. "Beim ersten Date bloß nicht nach der Körbchengröße fragen", rät Kühne.

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