Ferienwohnungen

Berliner Senat fordert von Airbnb Daten von Vermietern

Auch Airbnb muss sich an das Verbot von Ferienwohnungen in Berlin halten, so der Senat. Er fordert die Herausgabe der Vermieterdaten.

Bei den strengen Regeln für die Vermietung von Ferienwohnungen in Berlin will der Senat keine Ausnahmen machen - auch nicht für den Online-Vermittlungsdienst Airbnb. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Airbnb-Managern mit Wohnungsstaatssekretär Engelbert Lütke Daldrup am Donnerstag, wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung anschließend mitteilte.

Airbnb mit Hauptsitz in den USA arbeitet nach eigenen Angaben für etwa 16.000 Anbieter von Ferienwohnungen und Ferienzimmern in Berlin. Lütke Daldrup erwartet nun von dem Vermittler die Herausgabe der Daten dieser Vermieter. Das sieht eine Gesetzesverschärfung für das sogenannte Zweckentfremdungsverbot vor, die das Abgeordnetenhaus vor einer Woche beschlossen hat. Airbnb hatte sich für eine Lockerung der Regeln eingesetzt.

Mit dem Gesetz will das Land Berlin verhindern, dass normale Wohnungen als Ferienwohnungen angeboten werden. So sollen wieder mehr Wohnungen der wachsenden Berliner Bevölkerung zur Verfügung stehen. Das Verbot war am 1. Mai 2014 in Kraft getreten, sah aber eine Übergangszeit vor, die Ende April enden wird.


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