Reise vorzeitig beendet Betrunkene Briten: Ryanair-Flieger muss in Schönefeld landen

Eine Maschine der irischen Fluggesellschaft Ryanair (Archivbild)

Foto: dpa

Eine Maschine der irischen Fluggesellschaft Ryanair (Archivbild)

Ein Ryanair-Flieger musste auf dem Weg von London nach Bratislava in Berlin zwischenlanden. Der Grund waren randalierende Passagiere.

Sechs junge Briten, die in Bratislava einen Junggesellenabschied feiern wollten, haben am Freitagabend den Piloten einer Ryanair-Maschine mit 170 Passagieren zu einer außerplanmäßigen Landung in Berlin-Schönefeld gezwungen.

Die sechs jungen Männer, die als Teil einer zwölfköpfigen Gruppe die Nacht in der slowakischen Hauptstadt verbringen wollten, randalierten laut Bundespolizei im Flieger und hielten sich nicht an die Anweisungen des Bordpersonals. Gegen 20.30 Uhr setzte die Maschine auf der Rollbahn in Schönefeld auf. Die sechs jungen Männer wurden von Bundespolizisten in Empfang genommen.

Gegen die 25 bis 28 jahre alten Männer ergingen Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Luftsicherheitsgesetz. Den Störern drohen nun Geldbußen von jeweils bis zu 25.000 Euro. Dazu könnten noch zivilrechtliche Ansprüche der Airline kommen.

Nach Feststellung ihrer Personalien verließen die sechs jungen Männer, darunter auch der Junggeselle, die Dienststelle der Bundespolizei wieder.

Robin Kiely, Head of Communications bei Ryanair, ließ zu dem Vorfall mitteilen: "Der Flug von London-Luton nach Bratislava am 26. Februar 2016 wurde nach Berlin umgeleitet, nachdem einige Passagiere während des Fluges störten. Das Flugzeug landete normal am Flughafen Berlin-Schönefeld und die Polizei entfernte diese Personen aus dem Flugzeug und nahm sie fest. Wir werden zu keiner Zeit ausfallendes oder störendes Verhalten tolerieren. Die Sicherheit und der Komfort unserer Kunden, Besatzung und Flugzeuge hat für uns höchste Priorität. Dies ist jetzt eine Angelegenheit für die örtliche Polizei."



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