Grundstücke Rund 50 Grundstücke für Flüchtlingsunterkünfte gefunden

Bis Januar sollen Unterkünfte für 30.000 Flüchtlinge in Berlin entstehen. 50 potentielle Grundstücke dafür wurden nun ausgemacht.

Die Finanzverwaltung hat in Berlin rund 50 Grundstücke gefunden, die sich für den Bau von Flüchtlingsunterkünften eignen könnten.

Nur in seltenen Fällen seien sie aber einfach zu erschließen, sagte Staatssekretärin Margaretha Sudhof am Dienstag. Einige lägen am Rand von Gewerbegebieten oder seien schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Zum Teil seien sie auch eigentlich für eine andere Nutzung vorgesehen.

Bis Januar sollen 60 Grundstücke gefunden sein, auf denen Gemeinschaftsunterkünfte in Leichtbauweise für insgesamt 30.000 Flüchtlinge entstehen können. Später könnten daraus beispielsweise Studentenwohnungen oder andere günstige Wohnungen werden.

Auch Knobelsdorf-Kaserne in Spandau unter den Vorschlägen

92 Prozent der von Bezirken, landeseigenen Unternehmen, Privatleuten oder dem Bund angebotenen Grundstücke seien nicht für die Senatspläne geeignet gewesen, weil sie zu klein oder anderweitig genutzt seien, hieß es.

Vorgeschlagen werden nun beispielsweise die Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne in Spandau, eine ehemalige Kaserne in Treptow-Köpenick sowie Grundstücke in Karlshorst, Buch oder Reinickendorf.

Die ersten Modulbauten sollten in jedem Fall vor dem nächsten Winter stehen, sagte Sudhof. Das Problem sei nicht die Bauzeit, sondern der Genehmigungsprozess.

Bleiben Sie informiert:
Die Berliner Morgenpost in sozialen Netzwerken.
Folgen Sie uns auf Twitter