Tödlicher Unfall

Lkw-Fahrer überfährt Radfahrer - Protest gegen mildes Urteil

Nur eine Geldstrafe: Aktivisten protestieren gegen das Urteil für einen Lkw-Fahrer, der einen Mann bei Rot überfahren und getötet hat.

Fahrradaktivisten protestierren in Moabit gegen ein aus ihrer Sicht zu mildes Urteil

Fahrradaktivisten protestierren in Moabit gegen ein aus ihrer Sicht zu mildes Urteil

Foto: Steffen Pletl

Am Donnerstag vor einer Woche ist in Berlin das Urteil gegen einen Lastwagenfahrer gesprochen worden. Der 47-Jährige hatte im Februar 2014 bei für ihn roter Ampel einen unbeteiligten Radfahrer an der Müllerstraße in Wedding überfahren. Der 57-jährige Mann starb einen Tag später an seien schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Jetzt wurde der Fahrer wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 5250 Euro verurteilt und darf seinen Führerschein behalten. Der Kraftfahrer ist bereits wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorbestraft und soll nach eigener Aussage schon am Tag nach dem Unfall wieder für seine Spedition gefahren sein.

Vor dem Amtsgericht an der Turmstraße in Moabit versammelten sich am Montagmittag Fahrradaktivisten, um mit einer Mahnwache gegen das milde Urteil zu protestieren. Sie errichteten ein symbolisches Grab.

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