Tierschutz in Berlin CDU will Kampf gegen Hunde-Giftköder verstärken

Mehr Auslaufgebiete, mehr Tierfriedhöfe und einen Tierschutzbeauftragten - der CDU-Politiker Thorsten Schatz möchte den Tierschutz in Berlin verbessern. Hunde liegen ihm besonders am Herzen.

Mehr Tiere in die Kita, höhere Strafen für Tierquäler und mehr Hundeauslaufgebiete - das sind nur drei von 13 Vorschlägen, mit denen der CDU-Politiker Thorsten Schatz das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier in Berlin im Allgemeinen und mit Hunden im Besonderen verbessern will. "Die CDU Berlin will Initiativen, die auf ein besseres Miteinander von Mensch und Hund abzielen, stärker fördern und in den Fokus der Öffentlichkeit rücken", erklärt Schatz.

Laut Statistischem Jahresbericht 2014 leben in Berlin rund 3,4 Millionen Menschen – und rund 98.300 Hunde.

In einem ersten Schritt will Schatz für die CDU Spandau am kommenden Sonnabend auf dem Landesparteitag der CDU Berlin einen Antrag einbringen. "Darin ziele ich darauf ab, dass

- die Hundesteuer reformiert wird, so dass Geld für den Betrieb von Dog-Stations (kombinierte Müll- und Kotbeutelstationen) genutzt werden könnte,

- der Kampf gegen Giftköder intensiviert wird, indem der Senat einen Giftköderatlas einführt

- und dass Projekte, in denen Hunde soziale oder karitative Aufgaben übernehmen, gefördert werden".

Da Tierschutz aus Schatz' Sicht schon bei Kindern beginnt, plädiert er dafür, Kontakte zwischen Kita- sowie Schulkindern und Tieren zu befördern. Außerdem fordert er höhere Strafen, sobald jemand gegen das Tierschutzgesetz verstoßen hat. "Dass Tiere keine Sachen sind, muss im Alltag gelebt und bei Gerichtsurteilen angewandt werden."

Thorsten Schatz ist Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Spandau. Seine Ideen will er als 13-Punkte-Antrag am Sonnabend für den CDU Kreisverband Spandau auf dem Landesparteitag der Berliner CDU einbringen.

Sollte er angenommen werden, wird er von den CDU-Fraktionen im Abgeordnetenhaus und anderen Bezirken beraten.

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