Nach 13 Jahren

So verabschieden Prominente Klaus Wowereit

Er hat die Stadt mehr als 13 Jahre lang regiert, nun ist Schluss: Klaus Wowereit tritt als Regierender Bürgermeister zurück. Prominente aus Wirtschaft, Kultur und Sport erinnern sich.

Foto: Reto Klar

Michael Müller, SPD-Politiker und designierter Regierender Bürgermeister von Berlin

"Mit der Amtszeit von Klaus Wowereit geht eine Ära zu Ende, die Berlin viel positives, eine weltoffene, tolerante Metropole gebracht hat. Für mich geht auch ein politischer Wegfährte und Freund, mit dem ich über viele Jahre vertrauensvoll die Dinge besprochen habe. Umso mehr freue ich mich, seine Nachfolge antreten und für Berlin weiter einen guten Weg beschreiten zu können."

John B. Emerson, Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland

"Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister, unter Ihrer Führung hat Berlin der Welt gezeigt, wie eine Stadt die Ideale der Freiheit, für die Berlin steht, leben kann. Die ganze Welt möchte heute nach Berlin kommen – und das ist auch gut so! Mit ihrer lebhaften Kunst-, Kultur- und Start-up-Szene ist Berlin eine der dynamischsten, kreativsten und aufgeschlossensten Städte der Welt und besonders bei jungen Amerikanern überaus beliebt. Berlin ist eben wirklich "sexy", wie Sie vor einigen Jahren gesagt haben. Gut gemacht, Mr. Mayor! gez. John Emerson"

Michael Michalsky, Modedesigner

"Lieber Klaus, du wirst uns fehlen! Danke für die schöne, inspirierende Zeit mit dir und dein Einsatz im Namen der Mode. Du hast sehr viel für Berlin und seine kreativen Köpfe getan. Darauf kannst du stolz sein! You will always be in fashion for me! Alles Liebe und einen tollen Start in ein aufregendes Leben mit neuen Herausforderungen. Dein Michael."

Udo Walz, Starfrisör

"Wir Berliner werden Klaus Wowereit sehr vermissen. Er hat Glamour in die Hauptstadt gebracht, war immer sehr präsent und ich hoffe, dass er der Stadt auch noch ein bisschen treu bleibt und wir ihn dann und wann zu Gesicht bekommen."

Udo Lindenberg, Musiker

"The paady goes on, no panic, lockervogel wowi-man, dein Lindi untern Linden."

Frank Henkel, CDU-Politiker und Berliner Innensenator

"Ich wünsche Klaus Wowereit für die Zukunft viel Muße, nur noch freiwillige Verpflichtungen und ein immer besser werdendes Golf-Handicap. Er hat Berlin in seiner Amtszeit in jeder Hinsicht seinen Stempel aufgedrückt."

Karl Max Einhäupl, Neurologe und Vorstandsvorsitzender der Charité

"Schade, dass viele Berliner jetzt erst erkennen, was sie an Klaus Wowereit hatten. Auch wenn Berlin knapp bei Kasse ist, hat der Regierende Bürgermeister die Charité bestmöglich unterstützt."

Gabi Decker, Kabarettistin

"Ich wünsche ihm von Herzen für die Zukunft charaktervolle Menschen um ihn herum, Zeit zum Reisen, Zeit mir Jörn und da ich ihn ein bisschen kenne, denke ich, er hat in den letzten Jahren viel Inspiration für neue Betätigungen bekommen, die ihm Spaß machen. Klaus Wowereit ist ein Mann, der bleibt. Kurz, ich wünsche ihm viel Gutes."

Matthias Platzeck, SPD-Politiker und ehemaliger Ministerpräsident des Landes Brandenburg

"Klar in der Ansage, verlässlich im Handeln, meist freundschaftlich und frohgemut im Umgang. Die Zusammenarbeit mit ihm hat Freude gemacht und mich bereichert".

Matthias Matschke, Schauspieler

"Klaus Wowereit war als Regierender Bürgermeister sehr aktiv in der Kulturszene. Er hat sie geliebt und mitgestaltet, das war ein großes Geschenk. Ich wünsche ihm, dass er aus dem Bürgermeister-Modus entspannt in die Privatebene übergehen kann."

Hans Wölffer, Leiter der Theater und Komödie am Kurfürstendamm

"Die Wowereit Ära war eine aufregende und sehr besondere Zeit für Berlin und für die Kultur in dieser Stadt. Ich finde es schade, dass Klaus Wowereit als Regierender geht, kann seinen Schritt aber nachvollziehen. Mit Tim Renner ist die Kulturverwaltung sehr gut aufgestellt. Ich freue mich nun auf Michael Müller und das, was kommt. Klaus Wowereit wünsche ich nur das Beste für die nächsten Lebensabschnitte."

Jörg Woltmann, Bankier und Chef der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin

"Herrn Wowereit wünsche ich natürlich Gesundheit und weiterhin viel Schaffenskraft. Denn wer rastet, der rostet. Da Müßiggang nicht sein Leben ist, bin ich mir sicher, dass man noch viel von ihm und neuen Aufgaben hören wird."

Samuel Finzi, Schauspieler

"Als Regierenden Bürgermeister fand ich Klaus Wowereit, nun ja, jovial. Ich wünsche ihm alles Gute."

Markus Semmler, Kochkünstler

"Ich wünsche ihm ganz viel Entspannung nach der stressigen Zeit – denn das ist wie in der Gastonomie: Man steht in der Politik immer unter Strom."

Axel Schulz, Ex-Boxsportler

"Daumen hoch, Herr Wowereit! Sie haben einen Knaller-Job gemacht und Berlin in das richtige Licht gerückt. Das haben wir Ihrer offenen Art zu verdanken."

Cherno Jobatay, Moderator

"Klaus Wowereit ist ein typischer Tempelhofer. Er ist ein zupackender, erlicher Mann, den ich gerne als unseren Landesvater bezeichne.Er ist dafür verantworlich, dass Berlin zu einer international so hippen und angesagten Stadt geworden ist."

Armin Rohde, Schauspieler

"Als Nicht-Berliner konnte ich Wowereits arbeit nur aus der ferne betrachten. Aber er war ein sehr cooler Bürgermeister. Ich wünsche ihm, dass er die Stadt genießen kann, ohne sie zu regieren."

Carola Ferstl, Fernsehmoderatorin

"Klaus Wowereit ist der Grund, weshalb alle Welt nach Berlin will. Er war ein toller Regierender Bürgermeister."

Florian Langenscheidt, Verleger

"Wie beliebig ist Politikersprache oft! Nicht bei Wowi. Wir verdanken ihm gleich zwei Redewendungen, die Eingang in die Alltagssprache fanden. Er repräsentierte und prägte das neue Berlin, auf das die Welt schaut und um das sie uns auch ein wenig beneidet, auf zahlreichen Ebenen enorm sympathisch. Danke dafür – und für ungeheures Engagement!"

Joachim Hunold, Unternehmer und ehemaliger Air-Berlin-Chef

"Ich wünsche Klaus, dass er weiter so lebensfroh bleibt. Er hat große Fußstapfen hinterlassen und bei manchem werden wir seinen Erfolg vielleicht erst sehen, wenn er nicht mehr Regierender Bürgermeister ist."

Wolfgang Stumph, Schauspieler

"Am allerwichtigsten ist natürlich Gesundheit - aber ich wünsche Herrn Wowereit, dass er viele ehrliche Freunde hat. Man darf als bekannte Persönlichkeit nie vergessen, dass man auch ein Privatleben hat - darauf sollte er sich nun zurückbesinnen."

Sandra Scheeres, SPD-Politikerin und Berliner Bildungssenatorin

"Regierender Bürgermeister mit Herz, Leidenschaft und Charme, mit Ecken, Kanten und manchmal auch mit Schnauze – genau mit dieser Art hat er Berlin zu enormer internationaler Strahlkraft verholfen und maßgeblich das lebens- und liebenswerte Berlin geprägt. Danke Klaus! Und bring dich weiter für Berlin ein."

Ralf Moeller, Schauspieler

"Klaus Wowereit hat einen guten Job gemacht - und ich habe mich immer gefreut, wenn wir uns getroffen haben. Ich wünsche ihm von Herzen alles Gute."

Raed Saleh, Fraktionsvorsitzender der SPD in Berlin

"Klaus Wowereit wird mit zeitlichem Abstand betrachtet für den Wiederaufstieg Berlins zu einer der attraktivsten Metropolen der Welt stehen. Er verkörpert eine weltoffene und tolerante Metropole. Seine Politik des Mentalitätswechsels und der von ihm durchgesetzte Konsolidierungsweg waren wichtig dafür, dass Berlin heute handlungsfähig ist. Die Internationalität der Stadt, der erfolgreiche Tourismus und die breite Kulturlandschaft Berlins werden mit seinem Namen verbunden bleiben."

Kolja Kleeberg, Koch

"Mein Klaus, du bist Berlin und Berlin ist wie du! Ob als Regierender Bürgermeister oder als Privatmann. Ich schaue mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf deinen Rücktritt. Du sollst dein Leben jetzt genießen und ich hoffe, dass du bald wieder einmal Zeit mit mir und bei mir verbringst."

Marc Bator, Moderator

"Der Rücktritt von Klaus Wowereit ist natürlich ein Verlust. Für die Stadt wäre es ein Gewinn, wenn er sich auch weiterhin für Berlin engagiert. Zum Anfang seiner Amtszeit wurde er belächelt, als er sagte, Berlin sein arm, aber sexy. Heute muss man sagen, Klaus Wowereit hat Berlin sexy gemacht. Ich wünsche ihm für die Zukunft, dass er seinen Humor nicht verliert."

Jan Stöß, SPD-Landesvorsitzender

"Es ist unglaublich, wie sich Berlin in den Jahren von Klaus Wowereit entwickelt hat. Er hat die Stadt als internationale Kulturmetropole auf die Landkarte gebracht. Dass die ganze Welt heute gern nach Berlin kommt, das ist sein großer Verdienst."

Maren Gilzer, Schauspielerin

"Als Regierender Bürgermeister von Berlin hat Klaus Wowereit die positiven Seiten der Stadt zur Geltung gebracht. Für die Zukunft wünsche ich mir aber dennoch jemanden, der den Job vielleicht ein bisschen seriöser angeht."

Kostja Ullmann, Schauspieler

"Klaus Wowereit ist ein netter Kerl. Auch als Hamburger finde ich es schade, dass er bald nicht mehr da ist."

Anna von Griesheim, Modedesignerin

"Klaus Wowereit symbolisiert für mich den Wandel Berlins zur Metropole, auch international. Seinetwegen ist Berlin cool geworden, insebsondere kulturell. Persönlich durfte ich ihn als klugen, vielseitigen, schlagfertigen und außerordentlich witzigen Gesprächspartner kennenlernen. Für die Zukunft wünsche ich ihm eine spannende Aufgabe wo seine Erfahrung und Strahlkraft wirken - vielleicht auch weiterhin zurück auf Berlin - und dazu endlich auch mal Entspannung und Zeit für private Wünsche."

Gayle Tufts, Entertainerin

"Klaus Wowereit war so oft in meinen Shows, dass ich sogar seine Bodyguards persönlich kennen gelernt habe. - Und die sind hübsch -. Es stellte sich heraus, dass einer der Schwager meiner damaligen Back Up Tänzerin war. Wowereit kam schon, als ihn noch niemand kannte und fragte nie nach Freikarten. Die New Yorker Bürgermeister sind nie in meine Shows gekommen. Sie haben mir nie das Du angeboten. Ich hoffe, auch alle weiteren Bürgermeister werden so viele Interesse für Kultur zeigen und die Bedeutung, die sie für die Stadt spielt, erkennen. Er hat in einer ganz bestimmten Zeit die Stadt mit seiner Energie und Juzpe geprägt. Er hat die Offenheit und Toleranz, die er sich für diese Stadt wünschte, selbst gelebt. Er hat den radikalen Wandel vorausgesehen und kräftig angestoßen. Ich glaube, er ist sehr froh, dass dieser permanente Wandel weitergeht. Wenn das weiterhin mit großer Neugier und Offenheit passiert, ist auch er zum Teil verantwortlich dafür."

Tini Gräfin Rothkirch, PR-Managerin

"Viel Zeit und Muße für die Dinge, die ihm Freude machen"

Ramona Pop, Grünen-Fraktionsvorsitzende in Berlin

"Klaus Wowereit hat meinen Respekt für seine politische Lebensleistung. Lange Jahre stand er für das neue, moderne Gesicht Berlins. Mit ihm als Regierendem Bürgermeister ist Berlin zur Weltmetropole geworden. Die Vielfalt und Weltoffenheit Berlins, die unsere Stadt zum Anziehungspunkt und Sehnsuchtsort für Menschen aus der ganzen Welt macht, war eines der gelebten politischen Themen Klaus Wowereits.Trotz seiner Verdienste um Berlin hinterlässt er seinen Nachfolgern aber ein schweres Erbe, nicht zuletzt mit dem Desaster am BER. Berlin wartet bei drängenden Fragen schon lange auf politische Gestaltung.Unbestritten geht mit Klaus Wowereit eine Ära zuende. Persönlich wünsche ich ihm alles Gute, endlich mehr Zeit für Freunde und Familie und dass er sich seinen Humor bewahrt."

Dietmar Schwarz, Intendant der Deutschen Oper

"Die Berliner Opernszene ist in ihrer Vielfalt einzigartig und von weltweiter Ausstrahlung. Dafür hat sich Klaus Wowereit in all den Jahren eingesetzt – das ist sein bleibendes Verdienst."

Stefan Athmann, General Manager des Hotels "Regent"

"Unsere Stadt ist heute ein internationaler Besuchermagnet, mit Kultur, Filmfestspielen, Modemessen und hochwertigen Events. Klaus Wowereit hat mit seinem Engagement und seiner Unterstützung die Hauptstadt als Reiseziel sehr attraktiv gemacht und damit insbesondere der Hotellerie und dem Tourismus zu großem Aufschwung verholfen."

Barrie Kosky, Intendant der Komischen Oper

"Ohne Klaus Wowereit wäre Berlin wohl kaum das kreative Biotop und die Opernmetropole, als die man die Stadt heute auch international wahrnimmt. Nicht zuletzt seinem Einsatz und Engagement hat Berlin die dauerhafte Existenz von drei erfolgreichen Opernhäusern zu verdanken. Als Intendant und als Einwohner dieser Stadt, der von dem riesigen und vielfältigen Angebot an Theateraufführungen, Konzerten und Museen profitiert, danke ich ihm ganz herzlich für die Arbeit der vergangenen 13 Jahre."

Olaf Scholz, SPD-Politiker und Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

"Als Bürgermeister der beiden größten deutschen Städte hat uns nicht nur die gute Zusammenarbeit, sondern auch ein freundschaftliches Verhältnis verbunden. Regierungschef von Berlin zu sein – und das über einen so langen Zeitraum – ist schon eine große Leistung. Berlin ist immer mal wieder eine internationale Stadt gewesen, etwa in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Dass Deutschlands Hauptstadt heute wieder so wahrgenommen wird, ist in besonderem Maße Klaus Wowereits Verdienst."

Dilek Kolat, SPD-Politikerin und Arbeitssenatorin

Klaus Wowereit steht für die innere Liberalität Berlins, die er maßgeblich geprägt hat. Er hat die Bedingungen für die Attraktivität der Stadt und das Wirtschaftswachstum geschaffen. Beides waren wichtige Voraussetzungen für den erfolgreichen Abbau der Arbeitslosigkeit. Sein Satz "Ich bin schwul, und das ist gut so!" hat vielen Menschen Mut gemacht. In Berlin sind schwule, lesbische oder transsexuelle Lebensstile selbstverständlicher geworden. Klaus Wowereit hat mich immer in Fragen von Frauen und Gleichstellung unterstützt. Für das alles – und dass er ein toller Chef war – sage ich von ganzen Herzen: Danke, lieber Klaus Wowereit!

Peter John Lee, Manager der Eisbären Berlin

"Als Herr Wowereit noch im Amt war, standen wir oft bei ihm im Roten Rathaus auf dem Balkon und haben gemeinsam unsere Meisterschaften gefeiert. Wir hoffen, dass er jetzt, wo er mehr Zeit hat, öfter bei uns in der O2 World vorbeischauen wird. Dass die Arena überhaupt entstehen konnte, ist schließlich auch seiner Unterstützung zu verdanken."

Gregor Gysi, Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag

"Lieber Klaus, für die Zukunft wünsche ich Dir alles Gute. Ich weiß, dass Dir einiges nicht gelungen ist, wie Du unter den Pannen beim Flughafen BER leidest. Es bleiben aber mindestens zwei große Leistungen von Dir. Du hast aus dem eher provinziellen Berlin eine Metropole gemacht, die größte nationale und internationale Anziehungskraft besitzt. Außerdem hast Du für die gesellschaftliche Anerkennung der gleichgeschlechtlich Liebenden großes geleistet. In herzlicher Verbundenheit, Dein Gregor"

Klaus Hoffmann, Sänger

Ich will es nicht verhehlen, dass ich es schade finde, dass Klaus Wowereit geht. Ich habe ihn als Politiker ein Stück weit bewundert für seine Kraft und Ausdauer. Aber er geht wohl zum richtigen Zeitpunkt. Wowereit hinterlässt Licht und Toleranz und ein unspießiges Miteinander. Wir werden ihn und seine Art noch vermissen. Michael Müller wird es gut machen, denn beide sprechen dieselbe menschliche Sprache, die Berlin so nötig hat. Hoffen wir das Beste. Wowereits Geist wird bleiben.

Michael Preetz, Manager von Hertha BSC

"Ich wünsche Klaus Wowereit, dass er die freie Zeit genießen und als Hertha-Fan viele Siege im Stadion bejubeln kann. Er stand auch in schweren Zeiten immer an unserer Seite."

Martin Delius, Fraktionsvorsitzender der Piraten in Berlin

"Ich wünsche Klaus Wowereit, dass er zurückfindet zur Menschlichkeit. Die Politik hat ihm zu dem gemacht was er ändern wollte: Einem Politiker. Es ist gut, dass einen Schlussstrich zog, auch wenn er zu spät kam. Der Regierende war längst zum Verwaltenden geworden und das war nicht gut so."

Mario Czaja, CDU-POlitiker und Gesundheitssenator

"Mit Klaus Wowereit geht ein Vollblutpolitiker, der alle Register beherrscht hat und von dem die nachfolgende Politikergeneration einiges lernen konnte. Mich persönlich verbinden mit ihm drei Jahre konstruktiver und fairer Zusammenarbeit im Senat. Für die Zukunft wünsche ich ihm Gesundheit, einen erfüllten "Unruhestand" und Gottes Segen."

Doro Zinke, Vorsitzende des DGB-Landesbezirks Berlin-Brandenburg

"Er ist der beste Außenminister gewesen, den sich eine Hauptstadt wünschen konnte, die Offenheit und Respekt auf ihre Fahne geschrieben hat. Leider ist er mit den Beschäftigten im öffentlichen Dienst nicht immer pfleglich umgegangen. Positiv bleibt allerdings zu vermerken, dass er die DGB-Anregung zur Industrie-Initiative aufgenommen hat."

Stephan Schwarz, Geschäfstführer des Flughafens Rostock

"Klaus Wowereit hat 2001 ein schwieriges Amt in schwieriger Zeit übernommen. Die gute Entwicklung des Wirtschaftsstandortes und die internationale Attraktivität unserer Stadt hat er als erster Botschafter Berlins bestens verkörpert. Er stand für Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt – dafür herzlichen Dank!"

Eric Schweitzer, Unternehmer und Präsident der Industrie- und Handelskammer Berlin

"Klaus Wowereit hat stets auch die wirtschaftlichen Geschicke der Stadt in die Hand genommen, mit besonderen Erfolgen in den letzten sieben Jahren. Er war - ob hierzulande oder auf gemeinsamen Reisen - immer ein starker Förderer und Freund der Berliner Wirtschaft. Und bei all dem ist Klaus Wowereit auch menschlich ein angenehmer und humorvoller Gesprächspartner, der mit seiner einnehmenden Art für unsere Stadt und die Wirtschaft Türen und Tore geöffnet hat. Lieber Herr Wowereit, Sie werden uns fehlen! Wir bedanken uns für die tolle und erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschen Ihnen alles Gute bei der der Verwirklichung Ihrer nächsten Ziele!"

Ulrich Nußbaum (parteilos), Berliner Finanzsenator

"Klaus Wowereit war ein guter Chef. Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren Berlin weniger arm und mehr sexy gemacht."

Susanne Stumpenhusen, Ver.di-Landesbezirksleiterin Berlin-Brandenburg

"Auch wenn Abschiede gern das Bild verklären: Es war nicht alles schön, es war nicht immer einfach – insbesondere für den öffentlichen Dienst. Im Nachhinein aber wird Wowi eine Marke bleiben: für ein weltoffenes und tolerantes Berlin! Tschüß und alles Gute!"

Kerstin Philipp, Landesbezirksvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei

"In den vielen Jahren Ihrer Amtszeit (gut 13 Jahre, alle Achtung!) war die Gewerkschaft der Polizei (GdP) – wie Sie wissen – durchaus eher selten mit Ihren politischen Entscheidungen einverstanden. Das haben wir Ihnen mal laut, mal weniger lautstark kundgetan, was sich für uns mal mehr, mal weniger als Erfolg erwies. Ich selbst habe Sie als neu gewählte GdP-Landesbezirksvorsitzende in unserem ersten gemeinsamen Gespräch jedoch als aufmerksamen Zuhörer kennen- und schätzen gelernt. Es hat mich sehr beeindruckt, wie sehr Sie über alles, was in der Stadt passiert, im Bilde sind und mit welcher Sachkompetenz Sie mit Problemen umgehen. Dafür gebührt Ihnen, bei aller Kritik, der Respekt der GdP. Nun werden Sie als Regierender aufhören … und mir bleibt nur, Ihnen im Namen des Vorstands alles Gute für das zu wünschen, das vor Ihnen liegt – was immer es sein möge."

Harald Wolf, Linke-Politiker und ehemaliger Wirtschaftssenator

"Klaus Wowereit war ein hartnäckiger Arbeiter. Schlecht vorbereitete Senatsmitglieder ernteten seine oftmals ätzende Kritik. Unser persönliches Verhältnis war von wechselseitiger Offenheit und Vertrauen geprägt. Das war die Grundlage, auf der wir auch politische Differenzen gelegentlich hart austragen konnten. Es gehörte viel politischer Mut dazu, 2001 die große Koalition zu beenden und eine rot-rote Koalition zu bilden. Dass Berlin nicht mehr von provinziellem Filz und Subventionsmentalität, gepaart mit Vetternwirtschaft, geprägt ist, sondern weltoffene, attraktive deutsche Hauptstadt, bleibt sein Verdienst. Daran wird auch das Flughafendebakel nichts ändern, das übrigens viele Väter hat."

Peter Raue, Rechtsanwalt, Kunstförderer und ehemaliger Vorsitzender des Vereins der Freunde der Nationalgalerie

"International hat Wowereit der Stadt Berlin das Image einer jungen, weltoffenen, attraktiven und innovativen Stadt verliehen. Das ist viel. Als Kultursenator war er, nehmt alles nur in allem, ein sehr guter Senator. Und über seine Stadtpolitik mögen andere urteilen."

Monika Grütters, CDU-Politikerin und Kulturstaatsministerin

"Berlin hat Klaus Wowereit mehr zu verdanken als den Regierenden Partymeister oder "arm aber sexy". Der Kultur hat er einfach gut getan. Und das war auch gut so."

Jörg Simon, Vorstand der Berliner Wasserbetriebe

"Obwohl die Debatten um das Berliner Wasser immer von anderen geführt wurden, hat Klaus Wowereit die Arbeit der Berliner Wasserbetriebe und die Qualität unseres Trinkwassers immer geschätzt!"

Jürgen Flimm, Intendant der Staatsoper Berlin

"Du hast Deine Ruhe verdient, aber Deine Unruhe wäre mir lieber. Es umarmt Dich Dein Jürgen!"

Melanie Bähr, Geschäftsführerin bei Berlin Partner

"Berlin Partner und seine Mannschaft sagen danke: An den obersten Berlin-Begeisterer, Berlin-Beweger und internationalen Brückenbauer für die Berliner Wirtschaft."

André Schmitz, SPD-Politiker und ehemaliger Kultur-Staatssekretär

"Ich persönlich habe Klaus Wowereit 13 spannende berufliche Jahre im Zentrum Berliner Landespolitik zu verdanken .Der Berliner Kulturlandschaft hat er endlich den politischen Stellenwert gegeben, der ihr angesichts ihrer Bedeutung für die Stadt gebührt . Danke !"

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