Vor 20 Jahren, am 15. Januar 1990 stürmen Demonstranten die Stasi-Zentrale in Lichtenberg. Sie verwüsten eine Abteilung und vernichten haufenweise Dokumente. Doch selbst bei dieser Aktion hatte die Stasi wohl ihre Finger im Spiel - indem sie die Menge gezielt an den wichtigsten Dokumenten vobeilotste.
Foto: Christian Kielmann
Ralf Drescher ist Fotograf, Reporter und überzeugter Lichtenberger. Er war beim Sturm auf die Stasi-Zentrale an der Normannenstraße vor Ort.
Foto: Ralf Drescher
15. Januar 1990: Symbolisch mauern die Demonstranten den Eingang zum Ministerium für Staatssicherheit zu.
Foto: Ralf Drescher
Schon am Eingangstor entlädt sich die ganze Wut der Menschen über die Stasi.
Foto: Ralf Drescher
Schlagen, Treten, Abhören, Spionieren, Inhaftieren - so interpretieren die Demonstranten die Abkürzung Stasi.
Foto: Ralf Drescher
Die aufgebrachte Menge verwüstet ein komplettes Gebäude.
Foto: Ralf Drescher
Graffitis im Treppenhaus machen die Forderung der Demonstranten deutlich.
Foto: Ralf Drescher
Haufenweise Akten landen im Treppenhaus oder fliegen aus dem Fenster.
Foto: Ralf Drescher
Ein Demonstrant macht eine Überwachungskamera unbrauchbar.
Jeder weiß, was „Stasi“ bedeutet: „Staatssicherheit“, der fast allmächtige
Geheimdienst der DDR, der sich selbst als „Schild und Schwert der Partei“
bezeichnete, nämlich der SED. Doch die Demonstranten, die am Freitag vor
genau 20 Jahren zu Tausenden vor der Haupteinfahrt ins Minister...